Ereignis

DFB-Pokal

Beschreibung
Der DFB-Pokal (bis 1943 Tschammerpokal) ist ein seit 1935 ausgetragener Fußball-Pokalwettbewerb für deutsche Vereinsmannschaften. Er wird jährlich vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) veranstaltet und ist nach der deutschen Meisterschaft der zweitwichtigste Titel im nationalen Vereinsfußball. Für die erste Hauptrunde sind jeweils 18 Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga qualifiziert sowie die ersten vier Mannschaften der 3. Liga zum Ende der Vorsaison. Dazu kommen 24 Mannschaften aus den unteren Ligen, in der Regel die Verbandspokalsieger (siehe Teilnehmer). Die Paarungen werden vor jeder Runde öffentlich ausgelost. Um den Mannschaften aus den tieferen Spielklassen so weit wie möglich attraktive Gegner aus den oberen Ligen zuzulosen, werden in den ersten beiden Runden zwei getrennte Losbehälter gebildet und zunächst jeder Amateurmannschaft eine Profimannschaft zugelost. Hierbei werden Mannschaften unterhalb der 2. Bundesliga unabhängig von ihrem tatsächlichen Status pauschal als Amateurmannschaften betrachtet. Die dann noch verbleibenden Profimannschaften werden anschließend gegeneinander gelost. Die Einzelheiten, beispielsweise welchem Lostopf die aktuellen Auf- und Absteiger in und aus der 2. Bundesliga zugeordnet werden, sind im Abschnitt Auslosung beschrieben. Mannschaften, die unterhalb der 2. Bundesliga spielen, erhalten für Partien gegen Erst- bzw. Zweitligisten automatisch Heimrecht. Ein Tausch des Heimrechts ist laut § 49 der Durchführungsbestimmungen verboten. Der Sieger des DFB-Pokals wird nach dem K.-o.-System ermittelt. Steht es in einer Partie nach regulärer Spielzeit unentschieden, kommt es zur Verlängerung. Ist das Spiel auch dann nicht entschieden, wird der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt. Seit 1985 wird das Finale des DFB-Pokals im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Gegenwärtiger Titelträger ist der FC Bayern München.
Quelle: Wikipedia

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