22.11.2019 22:00

Vorspeise St. Pölten

Gefräßige Bullen haben Kohldampf

Salzburg startet mit Heimpartie gegen St. Pölten in die finale Phase vor der Winterpause Routinier Junuzovic steht vor seinem „500er“ Angeschlagener Haaland soll gegen Genk wieder einsatzbereit sein

Gefräßig wie nie präsentiert sich Meister Salzburg in dieser Saison. In der Liga auf Rekordkurs, im Cup im Viertelfinale – und in der Champions League noch immer mit der Chance, die Runde der letzten 16 Teams zu erreichen.

Dafür benötigt es allerdings am Mittwoch beim KRC Genk einen Sieg, um im Dezember ein großes Finale gegen Titelverteidiger FC Liverpool zu haben.

Ingolitsch und Meisl fehlen

Fest steht: Salzburg hat mächtig Kohldampf und will sich heute (17) gegen St. Pölten so richtig Appetit holen für die Königsklasse.

Weshalb die Niederösterreicher, bei denen die Salzburger Ingolitsch (gesperrt) und Meisl (verletzt) nicht dabei sind, für die Mannschaft von Jesse Marsch als Vorspeise herhalten sollen. „Ganz klar, wir wollen gewinnen“, gibt Kapitän Andreas Ulmer die Richtung klar vor.

Junuzovic steht vor 500. Pflichtspiel auf Klubebene

Die Bullen erwarten für das Spiel, das am sogenannten Charity Day stattfindet um im Zeichen diverser gemeinnütziger Organisationen steht, rund 10.000 Zuschauer in der Arena. Für Zlatko Junuzovic könnte es ein ganz besonderes werden, hält er doch bei 499 Pflichtspieleinsätzen auf Klubebene.

Mit Blickrichtung Genk, wo die Bullen umso mehr ihren Heißhunger auf Erfolg stillen wollen, wird Trainer Jesse Marsch dem einen oder anderen eine kleine Pause gönnen. Die Sambier Enock Mwepu und Patson Daka standen erst gestern wieder im Training, Cican Stankovic ist nach seiner Verletzung noch nicht wieder bei hundert Prozent.

Haalands Einsatz in Genk nicht gefährdet

Äußerst unwahrscheinlich ist auch ein Einsatz von Erling Haaland. Der kehrte ohne Matchpraxis, dafür aber mit einer Oberschenkelverletzung vom norwegischen Nationalteam zurück und trainierte zuletzt nur individuell.

Umso hungriger wird der 19-Jährige am Mittwoch sein - sein Einsatz gegen Genk ist nicht gefährdet.

Christoph Nister
Christoph Nister
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