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Winterbeginn

Beschreibung
Eine Sonnenwende oder Sonnwende, auch Solstitium (lateinisch für „Sonnenstillstand“) genannt, findet zweimal im Jahreslauf statt. Zu diesem Datum wird in geographischen Breiten außerhalb der zwischen den Wendekreisen liegenden Tropen der höchste beziehungsweise der niedrigste mittägliche Sonnenstand erreicht. Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne die größte Mittagshöhe über dem Horizont – auf der Nordhalbkugel der Erde am 20., 21. oder 22. Juni; hier war 2020 die Sommersonnenwende am 20. Juni um 23:44 MESZ.Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe – in nördlichen Breiten am 21. oder 22. Dezember; hier war 2019 die Wintersonnenwende am 22. Dezember um 05:19 MEZ.Auf der Südhalbkugel sind die Verhältnisse umgekehrt, während des dortigen Sommers ist auf der Nordhalbkugel Winter. Im Lauf eines tropischen Jahres erreicht die Sonne zu einer Sonnenwende den größten Abstand nördlich oder südlich vom Himmelsäquator. Nach Passage dieser Punkte extremer Deklination – dem Sommerpunkt und dem Winterpunkt – nähert sich ihre scheinbare Bewegung entlang der Ekliptik wieder dem Himmelsäquator an. Die beiden Umkehrpunkte werden daher auch Solstitien genannt und je nach Hemisphäre als Sommer- oder Wintersonnenwende bezeichnet. Gemeinsam mit den Äquinoktien (Tagundnachtgleiche) terminieren sie die astronomischen Jahreszeiten.
Quelle: Wikipedia

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