Hirsch erlegt

Wilderer in Gosau geschnappt: Waffenverbot

Wilderer geschnappt! Zwischen 14. und 15. September wurde in einem Jagdrevier in Gosau ein Hirsch widerrechtlich erlegt. Erhebungen führten die Polizei jetzt zu einem 60-Jährigen aus dem Bezirk Gmunden. In seinem Haus konnten klassische „Wildererwaffen“ sowie mehrere Portionen Wildfleisch sichergestellt werden. Anzeige und Waffenverbot!

In der Zeit von 14. auf 15. September 2018 wurde in einem Jagdrevier in Gosau ein Hirsch widerrechtlich erlegt. Der Wilderer hinterließ die Innereien und das Haupt. Erhebungen ergaben, dass es sich bei dem Wilderer vermutlich um einen 60-Jährigen aus dem Bezirk Gmunden handelte. Aufgrund der erhobenen Vorwürfe ordnete die Staatsanwaltschaft Wels eine Hausdurchsuchung an.

Waffen und Fleisch sichergestellt
Diese wurde am 24. Oktober durch Polizisten der Polizeiinspektion Bad Goisern an der Wohnadresse des Verdächtigen durchgeführt. Dabei fanden die Beamten mehrere Waffen, bei denen es sich aufgrund ihrer Bauart um klassische „Wildererwaffen“ handelte. Des Weiteren konnten mehrere Portionen Wildfleisch vom Rehbock sichergestellt werden.

Anzeige und Waffenverbot
Der Beschuldigte wird bei der Staatsanwaltschaft Wels wegen Verstöße gegen das Waffengesetz sowie Eingriff in fremdes Jagdrecht angezeigt. Ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen und entsprechende Verwaltungsanzeigen an die zuständige Bezirkshauptmannschaft Gmunden erfolgen ebenfalls.

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