05.01.2018 15:33

Erfolg

Rekordferien auf der Postalm

Na bitte, es geht doch! Auf der Postalm ist jetzt in den Weihnachtsferien viel los, die Region steht hinter dem Skigebiet, das noch vor wenigen Monaten die komplette Pleite drohte. Die neuen Besitzer Michael Proksch und Linus Pilar bringen Schwung, schon in diesem Sommer soll die technische Beschneiung gebaut werden.

2000 bis 4000 Gäste pro Tag. Der Saisonkartenverkauf lag 20 Prozent über den Erwartungen, auch die Besucherzahlen jetzt in den Weihnachtsferien. Es läuft auf der Postalm zwischen Abtenau und Strobl. Drängt sich die Frage auf: Was haben die Vorbesitzer Gerhard Gössl und Karl-Heinz Prentner falsch gemacht, dass die Lifte haarscharf am endgültigen Aus vorbei schrammten? Und: Was machen die neuen Michael Proksch und Linus Pilar um so viel besser?

Pilar bleibt im "Krone"-Gespräch bescheiden und meint: "Uns ist heuer das Glück hold, denn die Bedingungen sind perfekt. Genug Schnee, bis auf die vergangenen zwei Tage ganz gutes Wetter." Das scheint das Glück der Tüchtigen zu sein, denn Proksch und Pilar bringen als Stammgäste völlig neue Motivation. "Ich gehe offen auf die Leute zu und versuche das auch dem Personal zu vermitteln. Ganz ehrlich: Dass ich vor Ort bin, bedeutet auch Kontrolle, in diesem Fall motivierende Kontrolle", so der Geschäftsführer Pilar. Man ist also wieder liquide auf der Postalm, der Zuspruch aus der Region ist enorm, wie Strobls Bürgermeister Josef Weikinger und Tourismus-Chef Ferdinand Laimer schon im Herbst prophezeit haben. Dennoch bleibt noch viel Arbeit. Am 22. Jänner gibt es ein Gespräch mit dem Land Salzburg. Thema: Das liebe Geld. Um 600.000 bis eine Millionen Euro soll schon in diesem Sommer ein Speicherteich gebaut und Schneekanonen angeschafft werden. "Wir wollen halbwegs schneesicher werden, dann erledigt sich hoffentlich auch das Problem mit den geschlossen Hotels in der zweiten Jännerhälfte", will die Postalm verlässlicher Tourismuspartner sein.

Melanie Hutter, Kronen Zeitung

Zitat - Geschäftsführer Linus Pilar

Wir sind einfach überwältigt, wie gut es läuft. Am 22. Jänner wird es Gespräche wegen der Beschneiung geben.

  • TVB-Chef Ferdinand Laimer und Bgm. Josef Weikinger.
    TVB-Chef Ferdinand Laimer und Bgm. Josef Weikinger.
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