Corona-Krise:

Gärtnereien bangen nun um das Hauptgeschäft

Doppelt betroffen sind Floristen und Gärtner von der Krise. Der Umsatz bricht ein, das Geschäft machen die Supermärkte.

Eigentlich beginnt mit dem Frühling auch das Geschäft mit den Blumen und Jungpflanzen. Doch statt blühender Einnahmen verbuchen die Betriebe zurzeit Einbußen. „Die Situation ist dramatisch. Bei den Frühlingsblumen müssen 90 Prozent weggeschmissen werden“, berichtet der Obmann der burgenländischen Gärtner Albert Trinkl. Die großen Garten-Ketten, zu denen zugeliefert wird, haben im Augenblick alle geschlossen. „Wir schlafen derzeit nicht gut“, sagt Trinkl. Kritik gibt es auch am Lebensmittelhandel. Wie berichtet, stößt Betrieben wie jenen von Ludwig Starkl sauer auf, dass die Supermärkte Pflanzen und Erde im Sortiment führen. Aus der Sicht von Trinkl ist entscheidend, ob sich das Hauptgeschäft im Mai ausgeht.

„Dann könnten wir mit einem blauen Auge davonkommen.“ Zusätzlich setzen viele Gärtner und Floristen nun auf Online-Shops, Selbstbedienungsläden und Lieferservices, um über die Runden zu kommen.

Kronen Zeitung

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