22.11.2019 15:10

Weltcup-Qualifikation

Ein Jubeltag für Salzburgs Asse

Salzburgs Loipenjäger haben bei der Quali in Obertilliach zugeschlagen. Drei SLSV-Athleten sicherten sich bei den Wettkämpfen in Osttirol ihr Ticket für den Weltcupauftakt in Schweden.

Salzburgs Biathlon-Asse hielten dem Quali-Druck stand!

Neben den ohnehin fix qualifizierten Julian Eberhard, Simon Eder (beide HSV Saalfelden) und Katharina Innerhofer (SC Maria Alm) haben sich auch Tobias Eberhard, Julia Schwaiger (beide HSV Saalfelden) und Christina Rieder (SC Leogang) ihr Ticket für den Weltcup-Auftakt in Östersund gesichert.

Tobias Eberhard, im Sprint mit Rang sechs nicht zufrieden gewesen, landete in der Verfolgung trotz dreier Schießfehler auf dem dritten Platz hinter Dominik Landertinger und Bruder Julian. „Nach dem Sprint, wo ich mich in eine Drucksituation gebracht habe, bin ich auf alle Fälle erleichtert“, atmete der 34-Jährige durch.

Tobias Eberhard: „Da gehöre ich hin“

Zugleich war die Quali für die Bewerbe in Schweden auch das erklärte Ziel des Routiniers. „Da gehöre ich hin und das ist auch mein Anspruch“, betonte er. In der Vorbereitung lief es schließlich sehr gut, konnte der Pinzgauer große Fortschritte erzielen.

„Am meisten freut mich, dass ich bis auf gut 20 Sekunden an unseren Aushängeschildern dran ar. Ich glaube, ich bin gut gerüstet für die neue Saison und habe eine berechtigte Chance auf gute Resultate.“

Christina Rieder mit Knieproblemen

Bei den Damen ließen Schwaiger und Rieder, die hinter Lisa Hauser auf den Verfolger-Rängen zwei und drei landeten, nichts anbrennen. Speziell Letztere war erleichtert, hatte die Leogangerin doch zuletzt mit Knieproblemen zu kämpfen.

„Im Sommer ist es gut gelaufen bei mir, zuletzt war ich mir aber nicht mehr ganz sicher, weil ich mit Probleme mit dem Meniskus habe“, verriet die 25-Jährige. Ihr Knie ist etwas überreizt, bis zum Start in Schweden kommende Woche hofft sie das in den Griff zu bekommen.

Schwaiger war indes „zuversichtlich, aber doch angespannt“. Die Rollerrennen verliefen nicht nach Wunsch der 23-Jährigen, umso größer war nun die Erleichterung. „Ich wusste zwar, dass ich es kann, aber die Ergebnisse im Sommer waren schon ein kleiner Knacks.“ Erleichtert reist auch sie kommenden Donnerstag nach Schweden. „Dort werde ich wieder angreifen und will zeigen, was ich drauf habe.“

Christoph Nister
Christoph Nister
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