Junge Vorbilder

Engagierte Schüler kämpfen gegen Plastik und Müll

Seitdem das Stiefingtal (Bezirk Leibnitz) eine Klima- und Energiemodellregion ist, werden viele neue Initiativen gestartet. Das Projekt der Neuen Mittelschule St. Georgen wurde am Donnerstag präsentiert: Rucksäcke wurden aus alten Jeans genäht, mit Plastikinstrumenten wurde Musik gemacht sowie Mode aus Müll hergestellt.

Jeder Steirer verbraucht pro Jahr 100 Kilogramm Plastik. Bis zu 450 Jahre braucht Plastik, bis es sich zersetzt. Bei der Produktion einer einzigen Baumwoll-Jeans werden 8000 Liter Wasser verbraucht.

Mit solchen Fakten warteten die 95 Schüler der NMS St. Georgen am Donnerstag auf. Mit umso mehr Engagement waren die Mädels und Burschen bei dem Projekt „Plastik – Nein danke“ dabei.

  • Projektleiterin Isabella Kolb-Stögerer, Bürgermeister Wolfgang Neubauer und Direktorin Sabine Kelz
    Projektleiterin Isabella Kolb-Stögerer, Bürgermeister Wolfgang Neubauer und Direktorin Sabine Kelz

Die Ergebnisse wurden am Donnerstag präsentiert: Projektvideo, Schülerzeitung, ein Musikstück mit Instrumenten aus Plastik, ein Poetry-Slam, zudem wurden Kläranlage und Ressourcenpark besucht, Müll und Plastik zu Mode gemacht. So entstanden Rucksäcke aus Plastiksackerln, aus alten Leintüchern oder alten Jeans.

Körbe statt Plastiksackerl
Auch im Alltag haben die Schüler schon einiges umgestellt: „Wir verwenden Farb- statt Filzstifte, wir holen das Eis beim Eisstand, unsere Heftumschläge sind aus Papier, wir verwenden Holzlineale, beim Einkaufen verwenden wir Körbe und unsere Getränke haben wir in Glasflaschen, die wir oft verwenden.“ Da waren auch Direktorin Sabine Kelz, Bürgermeister Wolfgang Neubauer und Projektleiterin Isabella Kolb-Stögerer beeindruckt.

Michael Jakl
Michael Jakl
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