Abstimmung verloren!

Sperrstunden-Schock: Bettelalm am Lugeck vor Aus?

Jetzt beginnt bei den Clubbetreibern in der City das große Zittern: Nachdem ein Parlamentsantrag der NEOS, die 24-Uhr-Sperrstunde der Bettelalm am Lugeck zu verlängern, abgeschmettert wurde, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Anrainer weiterer Clubs ebenfalls eine zeitige Schließung fordern werden. Bettelalm-Geschäftsführer Mario Obermaier sammelt nun Unterschriften um die Bettelalm am Lugeck zu retten:  HIER geht's zur Petition!

NEOS-Abgeordneter Sepp Schellhorn hatte den Entschliessungsantrag im Parlament wie geplant eingebracht, Mittwochabend wurde dann mit folgendem Ergebnis abgestimmt: Der Antrag wurde von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne abgelehnt, die einzigen pro-Stimmen kamen vom Club der NEOS und dem Team Stronach.

Schellhorn (im Bild unten mit Lugeck-Geschäftsführer Obermaier): "Im ÖVP-Club sitzen 15 Abgeordnete, die alle Mitglieder im Wirtschaftsbund sind. Von Maria Fekter über Brigitte Jank bis zu Karlheinz Kopf. Lustig ist, dass sich Wirtschaftskammer und Wirtschaftsbund vor kurzem noch dafür ausgesprochen haben, dass es hier eine Gesetzesänderung braucht. Der Mut dürfte die ÖVP-Abgeordneten aber leider verlassen haben.

30 Jobs wackeln
Schellhorn nach der Abstimmung: "Hätte die ÖVP einem Unternehmen wieder Rechtssicherheit geben und 30 Arbeitsplätze retten wollen, hätten sie unserem Antrag nur zustimmen müssen. Die schwarze Wirtschaftskammer sagt Unternehmern wie Mario Obermaier in den Medien Unterstützung zu und stimmt dann gegen den Antrag, der genau das zum Ziel hat. Die WKO ist sauteuer aber nicht hilfreich."

Geschäftsführer ist fassungslos
Bettelalm-Geschäftsführer Mario Obermaier verfolgte die Abstimmung auf der Besucher-Tribüne des Parlaments - und war danach fassungslos und ernüchtert, er steht vor den Trümmern seiner Existenz. Denn eine Sperrstunde um Mitternacht bedeutet faktisch das "Aus" für den beliebten Club am Lugeck. Und das nur, weil ein benachbarter Zweitwohnbesitzer gegen Besucher, die vor dem Lokal auf der Straße standen, eine Anzeigenflut lostrat.

Unterschriften-Petition
Obermaier, er hat gegen das Urteil des Verwaltungs-Gerichtshofes Revision und einen Antrag um aufschiebende Wirkung eingebracht - beides blieb bisher von der zuständigen Richterin unbeantwortet  -   wird nun eine Unterschriften-Petition starten, die Unterschriften sollen dann dem zuständigen Minister Reinhold Mitterlehner übergeben werden - ob es was nützt ist allerdings fraglich. Die Liste zum Eintragen geht in den kommenden Tagen online.

Was meint ihr? Wird der erste Bezirk zum Nobel-Ghetto? Sollen die Clubs dort wirklich um Mitternacht zumachen? Postet uns eure Meinung in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

zet

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