Kein Kursbetrieb

Wiener Tanzschulen bangen um ihre Existenz

Der heutige „Welttag des Tanzes“ sollte für die Tanzschulen der Stadt eigentlich ein freudiger Tag sein. Grund zum Jubeln gibt es aktuell jedoch nicht. Angesichts der Corona-Krise haben sie ihre Verantwortung sofort wahrgenommen und den Kursbetrieb frühzeitig eingestellt. Wann und unter welchen Bedingungen dieser wieder aufgenommen werden kann, ist momentan noch ungewiss. Viele Traditions- und Familienbetriebe bangen um ihre Existenz, die große Befürchtung eines Totalausfalls bis Herbst 2020 steht im Raum.

Tanzen steht auf der Beliebtheitsskala bei allen Altersgruppen ganz oben. Grundsätzlich also eine gute Ausgangslage für die vielen Tanzschulen der Stadt. Aufgrund der Corona-Pandemie müssen diese aktuell jedoch geschlossen haben. Wann und unter welchen Bedingungen wieder aufgesperrt werden kann, ist noch nicht bekannt, die Zukunft entsprechend ungewiss. Die Traditions- und Familienbetriebe bangen gleich wie die Nachtclubs um ihre Existenz, denn die finanziellen Belastungen für Mieten und Co. bleiben an den Betrieben hängen, obwohl sie mittelfristig keinerlei Einnahmen verbuchen.

Karin Lemberger, Präsidentin des Verbands der Wiener Tanzschulen, erläutert: „Ohne klare Perspektive ist ein Totalausfall für die gesamte Tanzschulsaison 2020 zu befürchten, mit Auswirkungen, die mindestens bis in den Herbst - und damit in die kommende Tanzschulsaison massiv spürbar sein werden. Dies stellt für die 27 Wiener Tanzschulen und alle in der Branche beschäftigten Mitarbeiter eine enorme wirtschaftliche Belastung dar, mit finanziellen Herausforderungen, die nur schwer verkraftet werden können. Deshalb fordern wir rasche Klarheit hinsichtlich eines Termins für eine Wiedereröffnung und die damit verbundenen Verordnungen und behördlichen Auflagen.“

Auch der Blick auf die kommende Ballsaison 2020/21 ist sorgenvoll. Denn ohne die Wiener Tanzschulen sind auch die traditionsreichen Wiener Bälle - immerhin ein bedeutender, millionenschwerer Wirtschaftsfaktor - stark beeinträchtigt.

April 2020

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