Auch in Corona-Krise

Fünfter weltweiter Klimastreik findet online statt

Die Welt steht still. Autos bleiben in den Garagen, Flugzeuge am Boden. In Venedigs Kanälen ist das Wasser so klar wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Stoppt Corona also die Klimakrise? Nur bedingt. Experten gehen davon aus, dass der derzeitige Ausnahmezustand nur geringe Auswirkungen auf das Klima hat und prophezeien einen rasanten Anstieg an CO2-Emissionen, sobald die Weltwirtschaft wieder angekurbelt wird. Aus diesem Grund findet der fünfte weltweite Klimastreik von „Fridays for Future“ auch inmitten der Corona-Krise statt. Nämlich am Freitag, 24. April, jedoch nicht auf der Straße, sondern online.

Demonstrationen in 150 Ländern, Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene die für einen respektvollen Umgang mit der Erde eingestanden sind. Das waren die erste globalen Klimastreiks von der „Fridays for Future“-Bewegung vor rund einem Jahr. In Zeiten von Corona sind Demonstrationen jedoch verboten. Zu viele Menschen auf kleiner Fläche, kein Abstand.

Damit das Thema Klimaschutz trotz der alles beherrschenden Pandemie jedoch nicht in Vergessenheit gerät, organisiert „Friday For Future“ am 24. April den ersten Online-Streik. „Anstelle des normalen Streikprogramms wird ab zwölf Uhr auf YouTube eine Online-Demo mit Musikprogramm und Redebeiträgen von internationalen Klimaaktivistinnen und Scientists For Future übertragen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

In deutschen Städten wurden zudem Sammelstellen eingerichtet, an denen Aktivisten ihre Plakate deponieren können. Diese werden dann in der ganzen Stadt an öffentlichen Plätzen ausgestellt. So soll ein Protest ohne Menschenmassen ermöglicht werden.

April 2020

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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