„Zumping“

Digitales Schlussmachen in Corona-Zeiten im Trend

Eine Twitter-Userin wurde von ihrem Freund via Zoom verlassen und fragt im Netz: „Bin ich die Einzige, der das passiert ist?“. Daraufhin erzählen unzählige Menschen, wie sie online abserviert wurden. Das Phänomen des digitalen Schlussmachens ist offenbar ein neuer Trend in der Corona-Krise. Kein Wunder, dass sich dafür mittlerweile auch schon ein Wort entwickelt hat: Zumping!

Soziale Kälte scheint während der sozialen Distanz einen Boom zu erleben. So werden nun auch Beziehungen via Video-Call beendet. Eine, die das am eigenen Leib erlebt hat, ist Twitter-Userin Julia Moser. Sie hat daraufhin im sozialen Netzwerk die Frage gestellt, ob sonst jemand schon eine solche Erfahrung gemacht hat. 

Die Reaktionen waren überwältigend. Mit über 63.000 Likes ist das Posting zu einem viralen Hit geworden. Hunderte Nutzer haben sich gemeldet und von ähnlichen Erlebnissen berichtet. Kurzerhand hat der Guardian für das Phänomen ein neues Wort entwickelt: „Zumping“. 

Neben dem Beziehungsaus für die Betroffenen dabei besonders schlimm: Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen fehlt auch die Nähe zu den Freunden, die man in so einer Phase besonders benötigen würde. Über WhatsApp oder Skype sein Leid zu klagen, ist immerhin nicht dasselbe, wie sich an der Schulter der besten Freundin ausheulen zu können. 

April 2020

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Julia Ichner
Julia Ichner
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