US-Behörde warnte:

E-Zigaretten gefährlich in Corona-Zeit?

Die US-Arzneimittelbehörde hat vor einigen Wochen davor gewarnt, dass der Gebrauch von E-Zigaretten das Risiko erhöhen würde, an Covid-19 zu erkranken. Außerdem könne er auch zu einem schwereren Verlauf der Lungenkrankheit führen. Mittlerweile ist die U.S. Food and Drug Administration (FDA) nach massiver Kritik von dieser Aussage zurückgerudert. Es gibt nämlich keine Studien oder andere Anhaltspunkte, die diese Warnung untermauern würden.

Erst vor kurzem mahnte die WHO, in der Corona-Krise den Alkoholkonsum zu beschränken. Die US-Arzneimittelbehörde FDA wiederum vertrat noch bis vor kurzem eine harte Position gegenüber dem Vaping, der Verwendung von E-Zigaretten. Sie warnte, dass dieses das Risiko an Covid-19 zu erkranken ebenso erhöhe, wie das Rauchen herkömmlicher Zigaretten. Nach massiver Kritik vonseiten der Vaping-Lobby, Wissenschaftlern und Politikern, wonach es für diese Warnung keine Beweise gebe, hat die FDA diese nun zurückgezogen.

„Die Verwendung von E-Zigaretten kann die Lunge giftigen Chemikalien aussetzen. Ob diese Expositionen das Risiko für eine Covid-19-Krankheit erhöhen, ist jedoch nicht bekannt“, schrieb die FDA. Dass das Vaping die Gesundheit aber generell gefährdet, ist mittlerweile bekannt. Im vergangenen Jahr häuften sich nämlich die Todesfälle im Zusammenhang mit E-Zigaretten. Außerdem bestätigte eine Studie, dass das Vaping das Risiko, eine chronische Lungenerkrankung wie Bronchitis zu entwickeln, ebenso erhöht, wie das Rauchen von Tabak.

April 2020

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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