Jugend-Trendstudie

Junge Österreicher vermissen Freunde und Partys

Eine aktuelle Studie zeigt: 94,3 Prozent der jungen Österreicher nehmen die aktuelle Lage in Österreich durch die Covid-19-Pandemie ernst. Der Arbeit der österreichischen Bundesregierung stellen 93 Prozent ein gutes Zeugnis aus und halten sie für kompetent. Dementsprechend hoch ist auch die Zustimmung zu den Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Dennoch: Im neuen Alltag vermissen 82 Prozent der jungen Österreicher den persönlichen Kontakt mit Freunden und 62 Prozent Partys und Festivitäten.

„Die Bundesregierung hat mit ihrer klaren und sachlichen Kommunikation die heimische Jugend richtig angesprochen. Die Maßnahmen werden mitgetragen und die Arbeit der Regierung positiv bewertet. Mit dem neuen Alltag kommen die jungen Österreicherinnen und Österreicher offensichtlich gut zurecht. Dabei hilft ihnen die Digitalisierung, die zum Alltag gehört. Das soziale Verantwortungsbewusstsein ist bei jungen Menschen erfreulicherweise sehr stark ausgeprägt“, fasst DocLX-Gründer Alexander Knechtsberger die Ergebnisse der aktuellen Jugend-Trendstudie zusammen. 

Nur ein Prozent der jungen Österreicher sieht die Bedrohung durch das Virus als nicht bedeutsam an, 94,3 Prozent nehmen die aktuelle Lage durch die Pandemie ernst. Sorgen machen sich die jungen Menschen dabei kaum um sich selbst, sondern vor allem um die Ansteckung von Familienmitgliedern (69,6 Prozent), die teilweise zur Risikogruppe zählen, und Freunden (32,5 Prozent). Aus diesem Grund befolgen auch 84,4 Prozent die angeordneten Maßnahmen und gehen nur zum Einkaufen, für Bewegung an der frischen Luft, für sportliche Aktivitären oder um Besorgungen für andere Menschen zu erledigen außer Haus.

Mehrheit kommt gut mit der neuen Normalität zurecht

Nur knapp jeder Fünfte kann sich mit der neuen Normalität noch nicht so wirklich anfreunden. Die Mehrheit kommt gut damit zurecht. Und das obwohl 82 Prozent der jungen Österreicher den persönlichen Kontakt mit Freunden vermissen. 62 Prozent fehlen Partys und Festivitäten. Der reale Schul- und Universitätsalltag geht nur 34,7 Prozent der Umfrageteilnehmer ab. Konzerte oder Festivals vermissen 22,1 Prozent, 20,4 Prozent fehlt das Treffen mit dem eigenen Partner und 15,6 Prozent der Theater- oder Kinobesuch.

Soziale Netzwerke für Kommunikation besonders relevant

Messenger und soziale Netzwerke sind für die alltägliche Kommunikation dabei besonders relevant. WhatsApp wird von 94,1 Prozent genutzt, Instagram von 73,5 Prozent und Snapchat von 71,1 Prozent. Immerhin 52,8 Prozent greifen gerne zum Hörer und telefonieren, wobei Frauen diesen Kommunikationskanal intensiver nutzen. Das medial viel diskutierte TikTok spielt mit einer Nutzung von 6,5 Prozent eine untergeordnete Rolle.

Die Jugend-Trendstudie wurde gemeinsam von DocLX und Marketagent zum Thema „Covid-19“ durchgeführt. Insgesamt wurden dazu 3.811 Teilnehmern im Alter zwischen 14 und 24 Jahren zwischen 26. März und 8. April befragt.

April 2020

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