Rat auf Draht

„Situation für Jugendliche besonders belastend“

Je länger die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen dauern, umso größer wird auch die psychische Belastung. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden ganz besonders unter der derzeitigen Situation. 

Seit dem Ausbruch der Coronakrise stehen bei „Rat auf Draht“ die Telefone nicht mehr still. Die Zahl der Beratungen ist um rund ein Drittel gestiegen. „Sie vermissen ihre Freunde und ihr gewohntes Leben. Dazu kommt die Ungewissheit, wie es mit der Schule weitergeht“, sagt Birgit Satke, Leiterin des Kinder- und Jugendnotrufs. 

E-Learning überfordert viele

Viele Schüler klagen dabei vor allem über Probleme mit E-Learning. Hinzu komme die Angst, den Anschluss zu verpassen und die Lerndefizite im nächsten Schuljahr nicht mehr aufholen zu können. Auch familiäre Konflikte sind ein Thema, wie etwa Streit mit den Eltern oder Geschwistern, ebenso aber auch Streitereien zwischen den Eltern. 

„Rat auf Draht“ ist unter der Nummer 147 rund um die Uhr sieben Tage die Woche erreichbar, die Beratung erfolgt anonym und kostenlos. Die Chatberatung wurde ausgeweitet, seit Mitte März sind dort auch Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter im Einsatz.

April 2020

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