Schwerpunkt Corona

Technisches Museum startet digitale Ausstellung

Mit einem Sammelaufruf an sein Publikum startet das Technische Museum Wien eine neue, digitale Sammlung: das 10-Megabyte-Museum. Gesammelt werden soll dabei ausschließlich Material, das in digitaler Form vorliegt und nicht größer als 10 MB ist. Aus aktuellem Anlass ist der erste inhaltliche Schwerpunkt des 10-Megabyte-Museums die Corona-Krise.

Die Sammeltätigkeit des Technischen Museums Wien beschränkte sich bisher auf materielle Artefakte. Mit der neuen Sammlung, dem „10-Megabyte-Museum“, soll sich das ändern. Fortan soll auch das digitale Erbe aufbewahrt werden. Gesammelt werden soll Material, das ausschließlich in digitaler Form vorliegt und nicht größer als 10 MB ist. „Stellen Sie sich vor, Sie haben nur 10 MB zur Verfügung, um das zu sichern, was Ihnen persönlich wichtig erscheint. Was könnte das sein, wenn Sie sich auf 10 MB beschränken müssten?“, schreibt das Museum auf seiner Website und ruft dazu auf digitale Schätze einzureichen und damit zu verewigen.

Mögliche Themenkreise der Artefakte sind dabei neue Technologien, künstliche Intelligenz, elektronische Musik oder Gaming. 

Erster inhaltlicher Schwerpunkt: Digitales und Technik in der Corona-Krise

Aus aktuellem Anlass ist der erste inhaltliche Schwerpunkt des 10-Megabyte-Museums die Corona-Krise. Vor allem die Technik im Alltag soll dabei zum Thema werden. Dabei sollen Fragen beantwortet werden wie: Welchen Einfluss hat Technik auf soziale Kontakte, das Arbeiten, das Lernen, wen schließt sie ein, wen schließt sie aus? Wie leben wir mit der Einschränkung von Mobilität, Reisen, Sport und Bewegung? Kochen, backen, basteln, spielen oder musizieren wir? Das Wichtigste jedoch: Was soll künftigen Generationen mitten aus der Krise berichtet werden, wie sollen wir uns und andere später daran erinnern?

Eingereicht werden können digitale Artefakte direkt auf der Website des Museums.

April 2020

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Julia Ichner
Julia Ichner
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