Nicht hamstern!

Quarantäne: So lagert man Einkäufe richtig

Das Einkaufsverhalten vieler Österreicher hat sich im Zuge der Corona-Krise drastisch verändert. Obwohl Regierung und Experten von Hamsterkäufen abraten, fühlen sich viele Bürger wohler, wenn sie in Zeiten wie diesen alles zuhause haben. Um Lebensmittelverschwendung vorzubeugen, ist es jedoch wichtig, die Einkäufe richtig zu lagern.

Bilder von leeren Supermarktregalen kannten wir zuerst nur von China und Italien. Mittlerweile sind diese auch von Österreich im Netz zu finden. Der Lebensmittelhandel sieht sich einem Ansturm ausgesetzt, der sogar Weihnachten und Silvester zusammen übertrifft. Die Marktsprecher versichern zwar, genügend Ware lagernd zu haben, die Mitarbeiter kämen jedoch nicht dazu, die Regale wieder so schnell aufzufüllen.

Es ist daher am besten, nach wie vor besonnen einzukaufen und nur das erstehen, was auch wirklich benötigt wird. Da die Regierung aber auch empfiehlt, das Zuhause so wenig wie nötig zu verlassen, kann es nützlich sein, vielleicht den ein oder anderen Liter Milch mehr zu kaufen. Jedoch nicht zu hamstern. Niemand benötigt sechs Zehner-Packungen WC-Papier oder zwölf Packungen Toastbrot. All jene, die sich jedoch nur dann sicher fühlen, wenn sie diese Mengen zuhause haben, sollten die Lebensmittel unbedingt richtig lagern. Lebensmittelverschwendung ist eines der größten Probleme unserer Zeit - Hamsterkäufe sollten dieses nicht noch unnötig verstärken.

Richtige Lagerung

Damit Lebensmittel nicht verderben, muss man sie richtig lagern. Der Kühlschrank ist dafür die beste Methode. Die Lebensmittel sollten jedoch am richtigen Platz darin gelagert werden: Fleisch, Fisch, Obst und Wintergemüse sollte im unteren Fach liegen. Ins mittlere Fach gehören alle Milchprodukte, wie Schlagobers und Joghurt sowie frisch Gekochtes und Feinkost. Im oberen Bereich fühlen sich Getränke, Südfrüchte, Käse und Eingemachtes wohl. Im Gemüsefach liegt Gemüse und auch Obst richtig.

Welches Obst und Gemüse muss in den Kühlschrank?

Nicht jedes Obst gehört in den Kühlschrank. Marillen, Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen und Trauben bleiben gekühlt jedoch länger haltbar. Birnen, Kiwis, Nektarinen, Pflaumen und Avocados sollten zuerst bei Raumtemperatur reifen und anschließend im Kühlschrank gelagert werden. Äpfel, Ananas, Bananen, Orange, Papaya, Melonen und Zitrusfrüchte sollten stets in einer Obstschüssel in der Küche stehen.

Auch beim Gemüse gibt es Unterschiede: Kohl, Lauch, Brokkoli, Blattgemüse, Radieschen, Spargel, Spinat, Mais, Karotten und Pilze sollten in den Kühlschrank gegeben werden. Basilikum, Gurken, Paprika, Zucchini und Tomaten fühlen sich bei Raumtemperatur wohler.

Was macht man mit Brot?

Brot und Gebäck bleibt am längsten in Vakuumbehältern frisch. Wer nicht in eine Vakuumbrotbox investieren will, kann das Brot genauso in der Mikrowelle lagern. Toastbrot kann gut eingefroren werden, um es länger haltbar zu machen. Sollte eine Semmel doch einmal hart werden, kann man sie zu Semmelbrösel verarbeiten oder sie beim Zubereiten von anderen Speisen verwenden.

Obst und Gemüse einkochen

Sollte es sich doch nicht ausgehen, das Obst und Gemüse zu verarbeiten oder aufzuessen, ist das Einkochen eine gute Möglichkeit Verschwendung vorzubeugen. Das Eingekochte Gemüse kann man schließlich lange Zeit in der Speisekammer oder einem Kasten trocken lagern.

März 2020

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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