#Krapfengate

Österreicher fordern eigenes Krapfen-Emoji

Das französische Croissant hat ein eigenes Emoji, ebenso das chinesische Glückskeks oder die bayerische Brezen. Wer hingegen einen Krapfen darstellen will, muss auf das Donut-Symbol zurückgreifen. Damit soll jetzt Schluss sein! Die Wiener Traditionsbäckerei Ströck fordert nun ein eigenes Krapfen-Emoji!

Mehr als 100 Millionen Krapfen werden laut Agrarmarkt Austria (AMA) jährlich in Österreich verspeist. Der statistische Durchschnittskonsum pro Österreicher liegt bei 12,5 Krapfen im Jahr. Einen entsprechend wichtigen Stellenwert hat die Süßspeise bei den Österreichern. Tippt man das Wort „Krapfen“ jedoch ins Smartphone ein, schlägt dieses als Emoji einen Donut vor.

Das musste auch der Wiener Traditionsbäcker Philipp Ströck kürzlich schmerzlich feststellen. „Diese falsche Darstellung tut dem Bäckerherz und den Millionen Krapfen-Fans weh. Nicht nur, dass der Krapfen dem Donut in sämtlichen Belangen überlegen ist und einen fixen Platz in der alpenländischen Küche hat; hier wird ein klarer Fake-Fact serviert! Denn ein Krapfen ist kein Donut“, zeigt er sich entsetzt. Er ergänzt: „Krapfen haben nicht nur in Österreich zur Faschingszeit einen wichtigen Stellenwert, sondern auch in Teilen Deutschlands und der Schweiz. Das gab mir den Anlass, wichtige Aufklärungsarbeit für ein symbolträchtiges Kulturgut zu leisten!“

Dem Krapfen sein eigenes Emoji

Um den Krapfen zukünftig auch als Emoji aufs Smartphone zu bringen, soll nun ein Antrag beim US-amerikanischen Unicode-Konsortium vorgelegt werden. Dieses entscheidet unter anderem aufgrund der Relevanz, ob ein neues Emoji in die Kollektion aufgenommen wird. Krapfen-Fans können sich unter www.krapfengate.at mit ihrer Stimme beteiligen, um den Fake-Fact rund um das Donut-Emoji aufzuklären und dem Krapfen endlich sein eigenes Emoji zu verschaffen!

Februar 2020

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