Jeder 3. Mann sagt:

„Geringere Entlohnung von Frauen ist gerecht“

Arbeit bedeutet Einkommen. Es ist also nicht verwunderlich, dass die wichtigste Motivation für den Job das Gehalt ist. Doch auf dem Lohnzettel am Ende des Monats ist bei den Damen oft eine niedrigere Summe zu lesen, als bei den Herren - auch wenn Position, Erfahrung und Ausbildung ident sind. Rund 30 Prozent der Männer und sogar 13 Prozent der Frauen finden diese Paygap gerechtfertigt. Das fand eine Marktagent-Umfrage im Auftrag der Leitbetriebe Österreich vor kurzem heraus.

Für die Umfrage wurden 2000 Männer und Frauen zu ihrer beruflichen Situation befragt. DIe Ergebnisse: Rund zwei Drittel der Befragten sehen die „Geldbeschaffung“ als Hauptmotivation, arbeiten zu gehen. 50 Prozent motiviert es, dass ihre Freunde am Arbeitsplatz anzutreffen sind, ein Fünftel will Erfolg und Karriere machen. Als Selbstverwirklichung wird der Job nur von 12 Prozent der Befragten gesehen. Wertschätzung und die Anerkennung der Leistung spielen eine Rolle bei der Frage, ob man gerne in die Arbeit geht.

#Frauen verdienen weniger bei gleicher Leistung
Beim Thema „Geldbeschaffung“ gibt es jedoch einen großen Unterschied zwischen Mann und Frau. Denn noch immer verdienen Zweitere teilweise deutlich weniger. Laut Umfrage finden 30 Prozent der Männer und 12 Prozent der Frauen das auch als gerechtfertigt an. Zumindest dann, wenn Frauen aufgrund ihres Ausfallsrisikos, etwa wegen Schwangerschaft oder Kinderbetreuung für dieselbe Leistung weniger verdienen als Männer.

#Weniger Geld, dafür mehr Urlaub
Weitere Fragen gab es zum Thema Führungsstil und Arbeitsauslastung. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer erleben im eigenen Betrieb einen kooperativen Führungsstil, den 93 Prozent als gut empfinden. 30 Prozent müssen unter einer autoritären Führung arbeiten. Damit fühlen sich nur 30 Prozent wohl. Die Arbeitsauslastung empfinden ganze 80 Prozent als hoch. Fast die Hälfte erledigt Berufliches auch regelmäßig in der Freizeit. Ein Großteil der Befragten würde zudem lieber mehr zuhause arbeiten. Rund 30 Prozent würden sogar auf einen Teil ihres Gehalts verzichten, um dafür mehr Urlaub zu haben.

Oktober 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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