Empörung auf Twitter

„Zu sexuell!“: SpongeBob-Film wird zensuriert

Jeder, der mit den Abenteuern von Spongebob und seinen Freunden aufgewachsen ist, kann bezeugen, dass an der Kinderserie grundsätzlich nichts verwerflich ist. Dennoch ist die indonesische Rundfunkkommission der Ansicht, dass das Kinderprogramm „SpongeBob Schwammkopf“ zu sexuell und gewalttätig sei. Aus diesem Grund wurde angewiesen, die Ausstrahlung einzustellen.

Die indonesische Rundfunkkommission kontrolliert, was in Indonesien im Fernsehen gesendet werden sollte - und damit auch, was nicht ausgestrahlt werden darf. Das neueste No-Go: „Der SpongeBob Schwammkopf Film“. Dieser würde zu viele Gewaltszenen enthalten. „Es gibt auch eine Szene, in der Kaninchen gegeneinander kämpfen und sich mit Brettern und Hämmern gegenseitig ins Gesicht schlagen“, heißt es in einem Brief an den indonesischen TV-Sender „GTV“. In einem Pressestatement ergänzt Mulyo Hadi Purnomo, einer der Leiter der Kommission, er habe in dem Film unter anderem auch Verstöße gegen „dämonische Besessenheit, Horror sowie sinnliche Dialoge und Körperbewegungen“ entdeckt. 

Die Kommission (KPI) ärgert sich auch über die zweideutigen Witze, die SpongeBob und die anderen Charaktere machen. Kinder und Jugendliche sollen durch die Inhalte von Spongebob nicht dazu ermutigt werden, für ihre Altersgruppe „unangemessenes Verhalten“ zu lernen. Mit einem Verbot von solchen Szenen soll dies verhindert werden.

Fans protestieren nun gegen die Zensur in den sozialen Medien. Auch ein eigener Hashtag - #SaveSpongeBob - wurde ins Leben gerufen.

September 2019

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Julia Ichner
Julia Ichner
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