UN-Bericht:

Nur durch vegane Ernährung Klimawandel stoppen

Im Jahr 2050 werden rund 9,8 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Um alle von ihnen zu ernähren, müsste die Nahrungsmittelproduktion um 56 Prozent steigen. Doch das ist ein Ding der Unmöglichkeit, denn dafür müsste eine Waldfläche doppelt so groß wie Indien in Nutzfläche umgewandelt werden. Doch diese sind überlebenswichtig, um die Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Aus diesem Grund ist laut UNO eine „Verschiebung der Ernährung von Fleischkonsumenten in Richtung pflanzlicher Lebensmittel“ unabdingbar.

500 Seiten lang ist der neue Bericht der UNO zum Thema „Nachhaltige Nahrungsmittelproduktion in der Zukunft“. Die Vorhersagen darin sind ganz schön düster. In knapp 30 Jahren werden auf der Erde fast zehn Milliarden Menschen leben. Die Ressourcen werden dadurch knapp. Der CO2-Ausstoß wird gleichzeitig höher, weil die Nahrungsmittelproduktion seine Tätigkeit um 56 Prozent steigern müsste. Die Landwirtschaft ist jedoch schon jetzt für 25 bis 30 Prozent der Treibhausgase verantwortlich.

Um die Menschen 2050 nach aktuellen Standards zu ernähren, müsste man also Grünflächen doppelt so groß wie Indien roden. Dieser Wald würde dann aber bei der überlebenswichtigen Filterung der Schadstoffe aus der Atmosphäre fehlen. Das wäre für den Klimawandel fatal. Denn gerade bei der Milch- und Fleischproduktion werden viele Treibhausgase ausgestoßen, aber auch das Grundwasser verschmutzt.

Die UNO plädiert also dafür, den Fleischkonsum zu verringern und schließlich vollständig auf pflanzliche Ernährung umzusteigen. Pflanzliche Lebensmittel können platz- und wassersparender und damit auch kostengünstiger angebaut werden.

August 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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