1,6 Kilo Gold im Magen

Frau verschluckt Schmuck im Wert von 60.000 Euro

Runi Khatun hat die Ärzte in Indien mehr als nur erstaunt. Als sich die 26-Jährige über eine Woche lang nach jeder Mahlzeit übergehen musste, suchte sie ein Krankenhaus auf. Beim Röntgen wurden Metalle in ihrem Bauch entdeckt, also wurde sie operiert. In ihrem Magen fanden die Ärzte schließlich 1,6 Kilo Goldschmuck im Wert von fast 60.000 Euro. Die Frau leidet an einer Form des Pica-Syndroms - einer psychischen Erkrankung, aufgrund derer sie gerne metallische Objekte verschluckt.

Als Runi Khatun am 16. Juli ins Rampurhat Government Medical College und Hospital in Indien eingeliefert wurde, konnte sie selbst keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Nachdem sich die Patientin eine Woche lang etwas stabilisert hatte, entschieden sich die Ärzte - nachdem sie auf dem Röntgendbild große Mengen an Metallen in ihren Bauch erkennen konnten - sie zu operieren.

Die Operation zeigte: In ihrem Magen befanden sich 69 Ketten, 80 Ohrringe, 90 Münzen, 11 Nasenringe, acht Medaillons, vier Schlüssel, ein Zifferblatt, zwei Silbermünzen und fünf Fußkettchen., die sich über mehrere Monate dort angesammelt hatten. Der „Schatz“ wog 1,6 Kilogramm. Der Wert wurde auf umgerechnet fast 60.000 Euro geschätzt. Khatun hat die OP gut überstanden und befindet sich in einem stabilen Zustand. Doch was war passiert?

Die 26-jährige leidet an einer Kategorie des Pica-Syndroms, das sich durch den Appetit auf Substanzen kennzeichnet, die nicht nahrhaft sind. So verspeisen manche Haare, Papier oder Farbe. Akuphagie ist eine Kategorie davon, bei der die Betroffenen den Drang verspüren, metallene Gegenstände schlucken zu müssen. 

Juli 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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