Skurriler Werdegang

Ella Hughes: Von „Game of Thrones“ zum Pornostar

Von der Jus-Studentin zur Schauspielerin bei der Hit-Serie „Game of Thrones“ und nun zum Porno-Star: Das ist der Werdegang der 24-jährigen Britin Ella Hughes. So richtig glücklich ist sie aber erst, seit sie im Erwachsenenfilm-Geschäft Fuß fassen konnte. Denn über ihren ersten Porno-Dreh sagt Hughes: „Das waren die besten 20 Minuten meines Lebens.“

Ella Hughes spielte in der sechsten Staffel von „Game of Thrones“ eine Postituierte in einem Bordell von Westeros. Als sie diese Rolle drehte, studierte sie noch Jura an der Universität Southampton und wollte Anwältin werden. Doch sie musste von früh bis spät lernen, hatte keine Zeit für einen Job. Also begann sie, als Amateur-Modell für Fotografen zu arbeiten. Das war schnell verdientes Geld.

Nachdem sie ein paar Shootings nur in Unterwäsche absolviert hatte, wurde Hughes von Pornofirmen angesprochen. „Ich habe vier Monate darüber nachgedacht. Je mehr ich mir die Arbeit angeschaut habe, umso mehr wollte ich es. Es sah so leicht aus“, erzählt die 24-Jährige in einem BBC-Interview. Schließlich kam der erste Dreh: „Es störte mich nicht, dass mir so viele Leute beim Sex zusahen. Das war ich von Sex- und SM-Partys bereits gewohnt. Der Sex dauerte nur 20 Minuten, es war so leicht. Je mehr ich es gemacht habe, desto mehr habe ich es geliebt. Es waren die besten 20 Minuten meines Lebens. Da wusste ich, dass ich das immer machen will.“

Ihr erstes Video erhielt bereits vier Millionen Klicks. Die Uni musste sie wegen Anfeindungen verlassen. Ihr Studium schloss sie an einer Fernuni jedoch trotzdem ab. Als Anwältin möchte sie im Moment aber nicht arbeiten, dafür liebt sie die Pornobranche zu sehr. 2016 und 2017 wurde sie zur besten Darstellerin Großbritanniens gewählt, pro Shoot bekommt sie bis zu 2300 Euro. Auf Twitter und Instagram hat sie fast eine halbe Million Follower.

Der Britin ist aber wichtig, klarzustellen: „Ich bin Feministin und Pornos haben mir geholfen, meine Sexualität zu entwickeln. Ich finde es überhaupt nicht erniedrigend. Ich nutze es zu meinem eigenen Vorteil.“ Ins normale Film- und Seriengeschäft möchte sie nicht mehr zurück.

Juli 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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