65 Produktionen

Blutiger Start für „ImPulsTanz“-Festival in Wien

Die 36. Ausgabe des „ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival“ präsentiert von 11. Juli bis 11. August 65 Produktionen in 21 Spielstätten - vom Burgtheater über das Odeon bis hin zur Zacherlfabrik. Darunter finden sich zwölf Stücke der „[8:tension] Young Choreographers’ Series“, sechs Uraufführungen, 36 österreichische Erstaufführungen, vier „ImPulsTanz Classics“ und zwei Neuinszenierungen. Zudem lädt das Festival zu vier Filmen, drei Musikvideoprogrammen, drei Symposien, drei Ausstellungen, zwei Buchpräsentationen und einem Salon.

Im Jahr 1984 gegründet, hat sich ImPulsTanz zu einem der bedeutendsten Festivals für zeitgenössischen Tanz weltweit entwickelt. Tausende professionelle Tänzern, Choreografen und Dozenten aus aller Welt, am Puls der Zeit, begegnen sich, arbeiten zusammen, zelebrieren zeitgenössischen Tanz - jeden Sommer, fünf Wochen lang, in Wien.

# Eröffnung mit „Macbeth“

Eröffnet wird das diesjährige Festival mit der fulminanten Inszenierung von Shakespeares Tragödie „Macbeth“ von Johann Kresnik - rekonstruiert mit dem Ensemble „TANZLIN.Z“ im Volkstheater. Eine Show mit viel Blut und vollem Einsatz aller Teilnehmer wird geboten. Verantwortlich für das Bühnenbild und die Kostüme zeichnet der bildende Künstler Gottfried Helnwein und für die Musik der oftmals ausgezeichnete Komponist Kurt Schwertsik.

Zwei weitere wegweisende Choreografen kündigen sich im Burgtheater an, deren Compagnien erstmals bei ImPulsTanz zu Gast sind: Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch präsentiert an vier Abenden (inklusive einer Zusatzvorstellung) ihre getanzte Hommage an Lissabon und Ismael Ivos 33-köpfiges „Balé da Cidade de São Paulo“ eine Choreografie der Pina-Bausch-Tänzerin Morena Nascimento zur Musik von Caetano Veloso an drei Terminen.

# Zwei Museen, zwei Zugänge

Das Leopold Museum widmet ImPulsTanz auch 2019 eine gesamte Etage und bietet vielfältigen Positionen der internationalen Tanz- und Performancekunst Raum für ungewöhnliche Formate.

Das mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien wiederum lädt im fünften Jahr der Kooperation dazu ein, seine Ausstellung Pattern and Decoration. Ornament als Versprechen sowie Treppenhaus, Kino und Hofstallung zu bespielen: Unter dem Titel Freedom and Form eröffnen sich neue, tänzerische und performative Perspektiven auf das Museum und die ausgestellten Arbeiten - kuratiert von Christine Standfest.

Was: ImPulsTanz
Wann: 11. Juli - 11. August 2019
Wo: WIEN - genauere Infos auf der Homepage

Vanessa Licht
Vanessa Licht
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