12.06.2019 12:12

Mindestens 10 Opfer

Dieses Trio bestahl Pensionisten nach Bankbesuch

Sie hatten es gezielt auf ältere Menschen abgesehen, erbeuteten deren Bankomatkarten und behoben damit zumindest 21.000 Euro. Nun ging der Wiener Polizei ein rumänisches Trio ins Netz. Die beiden Männer und die Frau werden verdächtigt, mindestens zehn Opfern in halb Österreich nach Bankbesuchen aufgelauert zu haben.

„Man muss davon ausgehen, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist“, bestätigt Polizeisprecher Daniel Fürst der „Krone“. Es werde in alle Richtungen ermittelt. Neben zahlreichen Coups aus Wien meldeten Linz, Mödling (NÖ) und Salzburg Delikte, die auf das Konto der drei Rumänen gehen sollen.

Opfer schon im Bank-Foyer beobachtet
Dabei gingen die beiden Männer und eine Frau auf zwei unterschiedliche Arten vor. Sie beobachteten bevorzugt ältere Menschen im Bank-Foyer bei der Bargeldbehebung. Konnten sie den PIN-Code erspähen, verwickelten sie ihre Opfer in ein Gespräch, infolgedessen sie die Bankomatkarte stahlen. War die Ausforschung des Codes erfolglos, verfolgten sie die Pensionisten auf dem Heimweg. In einem günstigen Moment schlugen sie zu, raubten das eben behobene Ersparte und flüchteten. Schaden: zumindest 21.000 Euro!

Einer Wiener Funkstreife ist es zu verdanken, dass das Treiben des Trios nun ein Ende hat. Am 3. Juni wurde einer der Verdächtigen in Floridsdorf aufgegriffen, der in weiterer Folge offenbar seine Komplizen verpfiff. Diese wurden einen Tag später in einem Lokal in Liesing gefasst. In einer Wohnung wurden zahlreiche Bankomatkarten gefunden.

Weitere Opfer können sich unter folgender Telefonnummer melden: 01/313-106-2650.

Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung

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