09.06.2019 17:46

Kajakfahrer gekentert

Reanimationsversuche auf Stein mitten in Fluss!

Dramatische Szenen haben sich am Sonntag in der Koppentraun im steirsch-oberösterreichischen Grenzgebiet abgespielt: Ein 38-jähriger Kajakfahrer aus Polen war gekentert und ins Wasser gestürzt. Auf einem Stein mitten im Fluss versuchten die Helfer mit allen Kräften, das Leben des Sportlers zu retten und begannen mit der Reanimation. Alle Bemühungen sollten jedoch vergebens sein. Der Mann starb.

Wie die „Krone“ erfuhr, war der Wassersportler in einer achtköpfigen Gruppe unterwegs gewesen, als er gegen Mittag aus bislang unbekannter Ursache in der Koppentraun mit seinem Kajak kenterte. Er wurde unter Wasser gezogen, bewusstlos und mehrere Hundert Meter weit abgetrieben. Zeugen des Vorfalls konnten den Mann aus den Fluten bergen, zogen ihn mitten im Fluss auf einen Stein und begannen mit der Reanimation des Reglosen.

Per Tau zu Verunglücktem abgeseilt
Wie es seitens der Hubschraubercrew gegenüber der „Krone“ hieß, hätten sich bei ihrem Eintreffen bereits zahlreiche Helfer vor Ort befunden. Notarzt und Crew seien danach per Tau zum Verunglückten abgeseilt worden. Die Kajak-Gruppe war gut ausgerüstet und dürften auch keine ungeübten Sportler gewesen sein. 

Noch eine weitere Stunde lang versuchte der Mediziner, den Kajakfahrer zu retten. Doch alle Bemühungen blieben letztlich vergebens. Die Koppentraun gilt als sehr anspruchsvolles Gewässer, das zurzeit einen sehr hohen Wasserstand aufweise, erklärte die Polizei Bad Goisern.

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