09.06.2019 12:34

Hans Peter Doskozil:

100 Tage im Amt: Rasch geht’s weiter

So schnell vergeht die Zeit! Schon 100 Tage ist Hans Peter Doskozil im Amt. Der neue Landeshauptmann legt ein ordentliches Tempo vor. Im Hinblick auf seine Schwerpunkte wie Bio-Wende und Mindestlohn will er rasch ganz konkrete Resultate vorweisen können. Eines will er aber nicht: die Bundes-SP als Chef übernehmen.

100 Tage sind seit der Angelobung von Hans Peter Doskozil als Landeshauptmann bereits vergangen. Schon jetzt kann der führende SP-Politiker auf die Weichenstellung „seiner“ großen Vorhaben verweisen: die Bio-Wende, das neue Pflegekonzept und 1700 € Mindestlohn im Landesdienst. All das soll bis zur Landtagswahl im Jänner 2020 gesetzlich verankert werden. Der (Finanz-)Fahrplan dazu wird diese Woche bei einer Regierungsklausur mit der FP festgelegt. Themen wie der „echte“ Gratiskindergarten oder die Sicherheitspartner stehen genauso auf der Tagesordnung. Im Gegensatz zu den Entwicklungen im Bund und deren Folgen hält Doskozil eindeutig an der „funktionierenden Zusammenarbeit“ von Rot-Blau im Land fest: „Bis Jahresende wollen wir wichtige Projekte sachlich und ohne Streit abarbeiten.“

Mit derselben Entschiedenheit reagiert Doskozil auf neuerliche Gerüchte, anstelle von Pamela Rendi-Wagner die Bundes-SP übernehmen zu wollen: „Ich habe mehrmals gesagt, dass ich im Burgenland bleibe und im Jänner als Landeshauptmann für die Landtagswahl kandidieren werde.“ Wie bei den Vorhaben gehe es „um die Glaubwürdigkeit in der Politik“, betont Doskozil. Politische Ziele geben aus seiner Sicht Familien vor, die sich Lebensqualität wünschen, oder die Jugend, die um unser Klima und ihre Zukunft besorgt ist. „Das sind generell ernste Themen, die wir im Burgenland nicht alleine bewältigen können. Aber wir können damit anfangen und beweisen, dass es auch anders geht.“

Karl Grammer, Kronen Zeitung

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