09.06.2019 10:30

Innsbruck

Ärger in Wohngebieten über Schlepp-Flugzeuge

Die Ausbildung von Kleinflugzeug-Piloten und die Schulung von Segelfliegern am Innsbrucker Flughafen ist für die Bewohner im Westen der Stadt oft mit Lärmbelastung verbunden - vor allem, wenn Segelflieger die vorgeschriebenen zehn Starts mit Hilfe einer Schleppmaschine üben, kritisiert die „Schutzgemeinschaft“. 

Dieser Nachweis erfolge „aus Kostengründen“ unter Vermeidung von Neustarts durch eine simulierte Landung und Fortsetzung des Fluges, „ein so genannter touch and go“, erläutert Ulrike Unterleitner von der Anrainer-Schutzgemeinschaft Airport.

„Flughöhe auf fast Null verringert“
Bei der simulierten Landung wird die Flughöhe wieder auf fast Null verringert und nach dem touch and go wiederholt sich nach 6 Minuten die Flugbewegung von Schleppmaschine und Segelflieger in niedriger Höhe über dem Siedlungsgebiet erneut.

„Abendliche Ruhe ist gestört“
„Zwei Piloten sorgen somit für zwei Stunden Dauerbeschallung, im Regelfall zwischen 18 und 20 Uhr an Wochentagen, jetzt auch wiederholt an Sonn- und Feiertagen. Die abendliche Ruhe ist durch die Sportflieger massiv gestört“, kritisiert Unterleitner.

Zudem entstünde durch die „Endlosschleifen“ Lohbach - Sieglanger - Mentl-berg - Völs - Kranebitten auch Gefahr für planmäßige Starts und Landungen von Linienmaschinen, erklärt die Schutzgemeinschaft.

 krone.at
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