01.06.2019 16:50

Ruder-EM

Lobnig kämpft am Sonntag um ihre 4. EM-Medaille!

Die Kärntnerin Magdalena Lobnig ist am Samstag bei den Ruder-Europameisterschaften in Luzern im olympischen Einer ins A-Finale eingezogen. Die 28-Jährige belegte in ihrem Semifinale hinter der Schweizer Titelverteidigerin und Lokalmatadorin Jeannine Gemelin (7:27,98 Min.) und der Niederländerin Lisa Scheenaard (+1,43) Rang drei (+2,14). Der Endlauf ist für Sonntag um 11.48 Uhr angesetzt.

Für Lobnig geht es am Rotsee um ihre insgesamt vierte EM-Medaille nach Gold 2016 sowie Silber 2013 und 2018. Ihr offizielles Ziel für diese Titelkämpfe hat die WM-Dritte des Vorjahres mit dem Finaleinzug bereits erreicht. Ihr voller Fokus in diesem Jahr liegt auf den Heim-Weltmeisterschaften von 25. August bis 1. September in Ottensheim, bei denen es auch um Quotenplätze für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio gehen wird.

„Die Pflicht ist erfüllt, aber das Rennen war nicht optimal“, erklärte Lobnig. „Ich habe versucht, mit höherer Schlagzahl zu fahren, aber ich habe über das Rennen hinweg zu viel den Schlag gesucht. Und das kostet Energie.“ Für den Endlauf will sie mehr Stabilität inkludieren. „Ich werde auf meine Stärke im Finale vertrauen, Semifinale gehören ja generell nicht zu meinen besten Rennen.“

Ins A-Finale zog auch der österreichische Leichtgewichts-Doppelvierer in der Besetzung Sebastian Kabas, Bernhard und Paul Sieber sowie Philipp Kellner ein. Dafür musste die ÖRV-Crew in ihrem Hoffnungslauf aber nur ein Boot distanzieren, Rang vier reichte letztlich punktgenau. Der Endlauf findet am Sonntag um 10.03 Uhr statt. Einen österreichischen Sieg landete schließlich Rainer Kepplinger im C-Finale des LG-Einers. Mit 5,59 Sekunden Vorsprung sicherte er sich somit Gesamtrang 13.

Der Vierer ohne mit Florian Walk, Maximilian Kohlmayr, Rudolph Querfeld und Gabriel Hohensasser kam in seinem Semifinale auf Rang fünf, damit ging es für die Dritten des Plowdiw-Weltcups in das B-Finale (Sonntag 9.05 Uhr). Dort treten auch die beiden rot-weiß-roten LG-Doppelzweier an. Denn für Louisa Altenhuber/Laura Altendorfer sowie für Julian Schöberl/Matthias Taborsky reichte es in ihren Semifinalläufen lediglich für die Ränge fünf bzw. sechs. Diese B-Finale sind für 9.25/9.30 Uhr angesetzt.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter