30.05.2019 14:58

Drei Kandidaten

Wahl zum Landesjägermeister: Kampf um Stimmen

Unruhe herrscht in der Kärntner Jägerschaft. Nun läuft auch noch ein bisher unüblicher Wahlkampf: Gleich drei Kandidaten rittern nach 20 Jahren „Ära Gorton“ um das Amt des Landesjägermeisters. Einer von ihnen ist Paul-Sixtus Volpini. Er kritisiert „Demokratieunverständnis“ und verspricht „Verjüngung“.

Am 29. Juni stellt sich Ferdinand Gorton nicht mehr der Wahl. Neben seinem Stellvertreter Walter Brunner kämpfen Hans Rainer Mente und Paul-Sixtus Volpini de Maestri um die Stimmen der Delegierten, denn zur Urne dürfen nur 256 der gut 13.000 Jägerinnen und Jäger. Der „Unmut in der Jägerschaft“ habe den Millstätter Unternehmer Volpini zur Kandidatur bewogen: „Schloss Mageregg ist heute eine Festung. Es muss ein offener Ort der Begegnung werden. Die Schadenssituation des Rotwildes muss in fünf Jahren deutlich geringer sein. Die Arbeit der Jäger für die Natur muss auch nach außen dargestellt werden, Besuche in Schulen und Wildfeste gehören dazu. Und es gilt, Klarheit zu schaffen in der Jägerschaft und Gräben zuzuschütten.“

Helfen sollen dem 54-Jährigen dabei der auf Jagd- und Agrarrecht spezialisierte Anwalt Felix Jurak sowie die Land- und Forstwirtin Elisabeth Schneeweiß.

Keine Einsicht in Liste
Derzeit kämpft Volpini aber noch mit einem „Demokratieunverständnis“: „Es wird mir unmöglich gemacht, die Landesdelegierten zu kontaktieren; andere haben die Liste sehr wohl.“ Offene Datenschutzfragen durch eine anonyme Anzeige seien Gründe für das Verschwinden der Liste, so Jägerschaft-Geschäftsführerin Freydis Burgstaller-Gradenegger.

Christina Natascha Kogler
Christina Natascha Kogler

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