03.06.2019 06:00

„Krone“-Ombudsfrau

Am Bahnschranken: Bitte (länger) warten!

Bitte warten, heißt es für die Anrainer entlang der Ostbahn immer öfter wegen des starken Zugverkehrs. Das ist im Alltag mühsam. Bahnschranken, die 20 Minuten geschlossen bleiben, sind keine Seltenheit mehr.

Dass immer mehr Züge fahren, ist einerseits eine gute Entwicklung. Welche Auswirkungen das hat, zeigt sich an der Ostbahn. Es fehlen Übergänge und Unterführungen für Fußgänger und Autos. „Ich brauche für einen Fußweg von fünf Minuten oft eine halbe Stunde, weil die Schranken so lange geschlossen bleiben“, schildert Leserin Elke K., die in Himberg (NÖ) arbeitet und entlang der Ostbahn wohnt. Aufgrund der Situation sind auch die öffentlichen Busse oft bis zu einer halben Stunde verspätet, weil sie vor den Schranken warten müssen. „Es kommt auch immer wieder vor, dass Fußgänger die Geleise überqueren, weil sie die Geduld verlieren“, so Frau K. weiter.

  • Autofahrer, aber auch Fußgänger müssen vor den geschlossenen Schranken oft 20 Minuten warten.
    Autofahrer, aber auch Fußgänger müssen vor den geschlossenen Schranken oft 20 Minuten warten.

Bei den ÖBB ist man sich des Problems bewusst. Eine Unterführung ist zumindest in Himberg derzeit in Planung, ließ man uns wissen. Im Zuge der Bauarbeiten soll auch ein provisorischer Steg errichtet werden. Voraussichtlich 2021. Bis dahin heißt es: Bitte warten!

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