29.05.2019 15:30

Literatur-Schwerpunkt:

Gmunden macht ein Fest für Dichter Thomas Bernhard

Die Festwochen Gmunden haben „Lokalmatador“ Thomas Bernhard schon immer gepflegt. Doch zu seinem 30. Todestag heuer erfährt der Literatur-Schwerpunkt noch einmal eine Aufwertung.

An berühmten Namen mangelt es nicht: von 21. Juli bis 6. August treffen sich Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger, Hermann Beil, Claus Peymann, Nicholas Ofczarek oder Birgit Minichmayr, um den verstorbenen Autor zu huldigen.

Den Auftakt macht allerdings Sepp Dreissinger im Ohlsdorfer Bernhard Haus, jener Fotograf, der die wohl bekanntesten Fotoserien über und mit Thomas Bernhard machte.

Negativer Dichter?
Es wird viel aus Thomas Bernhards Werken gelesen. Claus Peymann und Hermann Beil etwa erinnern am 31. Juli an den berühmten Briefwechsel zwischen Bernhard und seinem Verleger Siegfried Unseld. Am 1. August diskutieren Peymann, Krista Fleischmann, David Schalko und Sepp Schellhorn im Stadttheater über die Frage „Thomas Bernhard - Ein negativer Nationaldichter?“ Michael Maertens und das Merlin Ensemble erkunden am 3. August Bernhards Zauberflötentraum ehe Birgit Minichmayr das Fest im Fest am 6. August mit „Alte Meister“ beschließt.

Milli Hornegger/Kronen Zeitung

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