28.05.2019 08:00

6,2 Millionen Gäste

Wintersaison dank starkem April „überraschend gut“

Die endgültigen Zahlen zur Wintersaison in Tirol liegen vor: Mit 27,5 Millionen Nächtigungen und 6,2 Millionen Gästen konnte ans Rekordergebnis des Vorjahres angeschlossen werden. Der April hat überdurchschnittlich viel dazu beigetragen. „Überraschend gut trotz schwieriger Ausgangslage“ - so fasst LH Günther Platter die Bilanz zusammen. 

Späte Ostern – das bedeutet für die meisten Wintersportorte nichts Gutes. Heuer waren die Erwartungen deshalb gebremst. Viele Skigebiete hatten zu Ostern (21./22.4.) bereits zu. Dennoch: 680.000 Urlauber kamen im April (+ 27,7 %) und sorgten für 2,5 Millionen Nächtigungen (+ 21,4%). Die außergewöhnlichen Aprilzahlen verbessern die Winterbilanz entscheidend. Am Ende stehen 27,5 Mio. Nächtigungen, nur 0,4 Prozent weniger als im Rekordwinter 2017/18. Bei den Ankünften (6,2 Millionen) wurde ein neuer Höchstwert erreicht. Die Urlauber bleiben aber immer kürzer, im Schnitt 4,4 Tage.

Wertschöpfung stieg auf mehr als 3 Milliarden Euro
„Erfreulich sind nicht nur die Nächtigungszahlen, sondern auch die Wertschöpfung. Laut erster Schätzung des MCI Tourismus lag sie bei mehr als 3 Milliarden Euro“, verweist der Landeshauptmann auf Zuwächse von 1,5 Prozent.

Florian Phleps, Chef der Tirol Werbung, bezeichnet den Winter als „Wertschöpfungsmotor“. Das Skifahren ist und bleibt das wichtigste Urlaubsmotiv. „Wir merken aber, dass immer mehr Gäste Zusatzangebote wie Winterwandern nachfragen“, erklärt der Tirol-Werber.

Werbeoffensive nach Schnee-Offensive
Die Werbeoffensive nach den extremen Schneefällen im Jänner hat sich laut Phleps bewährt: „Wir konnten damit Millionen Menschen erreichen und die Rückgänge bei kurzfristigen Buchungen auffangen.“

Claudia Thurner
Claudia Thurner

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