24.05.2019 08:00

In Hallstatt:

Polizisten retteten vier verirrte Touristen

Namaste und Nihao: Ein indisches Ehepaar und zwei Chinesen, die sich am Salzberg in Hallstatt „verirrt“ hatten, freuten sich sehr, als sie von Polizisten gerettet wurden.

Ein 33-jähriger Inder, wohnhaft in Amerika, fuhr am 23. Mai 2019 gegen 17 Uhr mit seiner 29-jährigen Gattin mit der Salzbergseilbahn von Hallstatt aus auf das Salzberg Hochtal auf. Die Beiden kamen mit einem Mietwagen aus Salzburg und mussten noch in den Abendstunden dringend nach Wien weiter. Am Berg wollten sie nur kurz die Aussicht genießen und ein paar Fotos machen.

Zwei Chinesen kamen auch dazu
Gegen 16 Uhr fuhren zwei chinesische Staatsangehörige ebenfalls auf den Salzberg auf und besuchten dort das Schaubergwerk.

Letzte Seilbahn war schon längst weg
Die vier Personen trafen gegen 18.30 Uhr bei der Bergstation der Salzbergseilbahn aufeinander und erkannten dort nach kurzem Kennenlernen, dass die letzte Seilbahn ins Tal schon lange gefahren und das Salzberghochtal menschenleer ist.
Ein Abstieg zu Fuß ins Tal ist derzeit über beide Wanderwege nicht bzw. nur sehr trittsicheren Personen möglich. Mehrere Bäume liegen auf Grund der im Winter abgegangenen Lawinen quer über den Weg und erlauben das Passieren kaum. Die Situation am Wanderweg muss als gefährlich bewertet werden. Das erkannten auch die vier Personen und setzten deshalb via 911 einen Notruf ab.

Ordnungshüter spielten Taxi
Weil vom Seilbahnbetreiber niemand erreicht werden konnte, um die Seilbahn für eine Sonderfahrt in Betrieb zu nehmen, setzten sich Polizeibeamte in den Streifenwagen und brachten die Touristen sicher ins Tal.

 krone.at
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