22.05.2019 09:27

VP-Spitzenkandidat

Startnummer sieben will auf EU-Ebene mitspielen

Vom siebenten Listenplatz aus will VP-Spitzenkandidat Christian Sagartz bei der EU-Wahl den Sprung ins Europaparlament schaffen. Er sieht sich als einzigen Burgenländer mit realer Chance und betont: „Wer Sebastian Kurz stärken will, muss kommenden Sonntag VP wählen.“

Wie würden Sie das Burgenland im Europaparlament vertreten? Wir müssen stärker auf Eigenverantwortung setzen. Das, was wir vor Ort besser wissen, sollte nicht aus Brüssel vorgeschrieben werden. In großen Fragen, wie bei Sicherheit und Umweltschutz, braucht es dagegen eine starke Union.

Ist das Burgenland aus europäischer Sicht nicht zu unbedeutend? Europa ist eine Gemeinschaft der Regionen, und nur wenn wir jemanden vor Ort haben, der die regionalen Interessen auf die europäische Tagesordnung bringt, können wir mitreden. Dazu muss das Burgenland auch am Verhandlungstisch im Europaparlament sitzen.

Wie soll das Miteinander mit den Nachbarländern künftig aussehen? Hier geht es mir vor allem um die Zusammenarbeit bei Infrastrukturprojekten: gemeinsame Verkehrsprojekte mit unseren Nachbarn. Aber auch im Forschungsbereich: Unser Ziel ist es, gemeinsam mit allen Europäischen Staaten den Krebs auszurotten.

Sie setzen bei Ihrem Wahlkampf auf die Vorzugsstimmen. Warum? Innerhalb der Volkspartei entscheiden ausschließlich die Vorzugsstimmen, wer ins Europaparlament kommt. Damit habe ich als einziger Burgenländer eine reale Chance, unser Bundesland in Europa zu vertreten.

Interview: Ch. Miehl/Kronen Zeitung

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