17.05.2019 08:00

Innsbrucker Bilanz

1120 Feuerwehreinsätze im ersten Jahresquartal

Am Samstag ist es wieder soweit: Von 11 bis 17 Uhr kann in der Innsbrucker Hauptfeuerwache jeder ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau sein! Zur Ankündigung des Tages der offenen Tür präsentiert die Berufsfeuerwehr außerdem die Bilanz des ersten Quartals sowie anstehende Investitionsprojekte. Es gab wieder viele Einsätze, doch Ausrüstung sowie Ausbildung werden immer besser.

Wenn es um Traumjobs geht, steht die Feuerwehr bei vielen Jungs und Mädchen an erster Stelle. „Schließlich riskieren die Einsatzkräfte ihr Leben, um andere zu retten“, weiß Innsbrucks Vizebürgermeister Franz X. Gruber um die Beweggründe. Wie die Bilanz der Berufsfeuerwehr zeigt, gibt es allein in Innsbruck mehr als genug zu tun. „Im vergangenen Quartal wurden 1120 Einsätze durchgeführt“, erklärt Branddirektor Helmut Hager. Am öftesten (430 Mal) wurde die Berufsfeuerwehr zu technischen Einsätzen gerufen. 280 Mal rückte sie wegen Brandalarm aus. Davon, schätzt Hager, war jedoch nur jeder dritte Einsatz kein Fehlalarm.

Bestens vorbereitet
Die elf Freiwilligen Feuerwehren sowie die Berufsfeuerwehr Innsbrucks fassen insgesamt über 1100 Mitarbeiter. Sie werden vom Land und der Stadt Innsbruck unterstützt. Voriges Jahr schaffte man beispielsweise 240 Helme an. Doch es stehen bis etwa 2022 noch Millioneninvestitionen bevor. Die FF Vill und Hötting sollen ausgebaut werden, bei der FF Hungerburg steht ein kompletter Neubau an. Auch auf Ausbildung wird geachtet. Elf neue Führungskräfte schlossen Ende April den Chargenlehrgang ab und drei Feuerwehren nahmen an einem Tunneltraining in der Schweiz teil.

  • Hager (l.) und Gruber freuen sich schon auf viele Besucher
    Hager (l.) und Gruber freuen sich schon auf viele Besucher

Selbst an den Schlauch
Um mehr Nachwuchs für den Beruf zu begeistern, öffnet die Innsbrucker Hauptfeuerwache in der Hunoldstraße 17 am Samstag ihre Türen. Unter dem Motto „Feuerwehr zum Anfassen“ kann von 11 bis 17 Uhr jeder einmal in die Rolle der Einsatzkräfte schlüpfen. Das Programm zeigt auf, wie gefährlich der Job ist. Erstmals kann man in einem gläsernen Wassercontainer einen Taucheinsatz live mitverfolgen. Natürlich stehen auch simulierte Löscharbeiten und Mitfahrten in Feuerwehrautos an.

Mirjana Mihajlovic
Mirjana Mihajlovic

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