15.05.2019 19:58

Eishockey-WM

Bader: „Unsere Besten haben noch Reserven!“

Die Schweiz zeigte Österreich am Dienstag die Grenzen auf - das 0:4 bei der A-WM in Bratislava ist aber kein Beinbruch, auch morgen gegen Schweden ist das ÖEHV-Team krasser Außenseiter. Entscheidend werden die Matches gegen Norwegen und Italien - da müssen einige Leistungsträger mehr als bisher abrufen.

Allein das Schuss-Verhältnis von 45:18 sprach Bände - die Schweiz war am Dienstag für Österreich einfach eine Nummer zu groß, hätte mit mehr Konsequenz im Abschluss wesentlich höher als 4:0 gewinnen können. „Dennoch sah ich in den bisherigen drei Matches mehr Positives als Negatives, die drei Niederlagen kamen nicht unerwartet“, weiß Teamchef Roger Bader.

Somit bleibt Österreich nach drei Matches der WM wenig überraschend punktelos, ist morgen gegen Titelverteidiger Schweden die nächste Lehrstunde zu erwarten. „Das 0:4 bleibt jetzt überhaupt nicht in den Köpfen, das ist abgehakt“, meinte Kapitän Thomas Raffl.

Einigen Cracks ist aber bewusst, dass sie bei dieser WM ihr Potenzial noch nicht abrufen konnten: „Unsere Besten haben noch Reserven“, erwartet Bader von den Leistungsträgern wie Zwerger, Schneider, Hundertpfund oder auch den Raffl-Brüdern eine Leistungssteigerung. „Ich hoffe, dass sie ihre besten Spiele bei diesem Turnier noch vor sich haben.“ Vor allem in den Entscheidungs-Partien gegen Norwegen (Freitag) und Italien (Montag). Da wird sich zeigen, ob Österreich weiter eine A-Nation bleibt.

Christian Reichel, Kronen Zeitung

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