15.05.2019 14:30

Start am Sonntag

Das Fest der Pedale: Imst Tourismus setzt Idee um

Als einer der kleinsten Tourismusverbände Tirols setzt Imst Tourismus seit einigen Jahren eine große Idee um: Für Radsportler möchte man sich zu einer Top-Destination strampeln. Dieses Konzept, gepflastert mit viel Energie- und Geldeinsatz, scheint aufzugehen. Der 4. Radmarathon am Sonntag ist der Startschuss 2019.

Die goldene Frage ist so alt wie die Tourismusverbände (TVB) selbst: Womit kann ich neue Gästeschichten anlocken? Für den vergleichsweise kleinen TVB Imst Tourismus sind die Möglichkeiten mit nur einem Kleinskigebiet im Winter begrenzt. Mit rund 340.000 Nächtigungen ist die Sommersaison mehr als doppelt so stark.

„Wir haben auf das richtige Pferd gesetzt“
Neben Wandern und Klettern setzt man seit Jahren auf die Radfahrer. „Wir haben auf das richtige Pferd gesetzt“, weiß Obmann Hannes Staggl, „Radfahren liegt im Trend, die Zielgruppe wird größer“. Und diese soll mit attraktiven Bikerouten angezogen werden, sowohl Straßenfahrer als auch Mountainbiker. „Wir investieren seit einiger Zeit viel Geld in Wander- und Bikerouten“, bestätigt GF Thomas Köhle. Neueste Tat: die Asphaltierung des Gurgltal-Radweges für die Straßenräder als Teil der Tschirgantrunde.

110 km für die Harten
Auch dort werden am Sonntag unzählige Biker in die Pedale treten. Die leichte Gurgltalrunde ist allerdings etwas für die „Genussradler“. Die Kämpfer unter den Pedalrittern stellen sich aber den Strapazen des 4. Imster Radmarathons, der am kommenden Sonntag um 7.30 Uhr am Sparkassenplatz startet. Andrea Huter vom TVB: „Wir haben bis jetzt schon über 500 Teilnehmer, eine Anmeldung ist bis kurz vor Rennbeginn noch möglich“.

Je nach körperlicher Kondition stehen drei Routen rund um den Tschirgant zur Auswahl: 70 km, 90 km mit Abstecher in das Pitztal und 110 km mit zusätzlicher Schleife über Ochsengarten und Oetz. Zudem startet um 9 Uhr die „AK Radl-Tour“ (38 km) in die bereits erwähnte Gurgltalrunde. Auf dem Pump-Track am Sparkassenplatz können die Kinder ihre Geschicke erproben.

Hubert Daum, Kronen Zeitung 

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