13.05.2019 10:23

Sonne am Donnerstag

Regenwetter macht uns und den Gorillas zu schaffen

Nicht nur in unseren Breiten folgt derzeit ein Wolkenbruch auf den anderen. Und der Regen macht dabei nicht nur uns, sondern auch unseren tierischen Verwandten zu schaffen. So zeigte sich etwa eine ganze Gruppe von Berggorillas in einem US-Zoo wenig begeistert vom kühlen Nass und drückte sich wasserscheu an der Wand des Geheges entlang. Auch in Österreich ist in den kommenden Tagen kaum mit einer Entspannung der Wetterlage zu rechnen ...

Die Tiere in dem Zoo im US-Bundesstaat South Carolina hatten mit der Wetterlage wohl annähernd so viel „Freude“ wie die Menschen in Österreich derzeit mit jener hierzulande. Die Zoobesucher dort hatten allerdings ihren Spaß daran, die wasserscheuen Gorillas zu beobachten. Muttertiere versuchten, ihre Jungen vor dem Regen zu beschützen und bloß nicht allzu nass zu werden. Mit eingezogenen Köpfen machte sich die Gruppe samt Alphamännchen schließlich an die Wand gedrückt aus dem Staub.

Eisheilige haben uns im Griff
Szenen wie diese wird man wohl auch bei uns in den kommenden Tagen noch öfter und auch außerhalb von Zoogehegen beobachten können, denn das für die Eisheiligen typische Wetter bleibt uns vorerst noch erhalten.

Video: Die „Krone“-Wetter Wochenprognose

Am Dienstag befindet sich der Ostalpenraum am Rande eines Hochs mit Zentrum über der Nordsee in einer nordöstlichen Strömung mit Luftmassen polaren Ursprungs. Damit überwiegt vor allem in der Osthälfte Österreichs zumeist geschlossene Bewölkung mit häufigem Regen sowie Schneefall vorübergehend bis auf 600 Meter herab. Im Westen gibt es neben häufigen Schauern im Nordstau auch sonnige Abschnitte, hier liegt die Schneefallgrenze tagsüber um 1000 Meter. Der Wind kommt mäßig bis lebhaft, am Alpenostrand anhaltend kräftig, aus Nordwest bis Nordost. Die Frühtemperaturen liegen bei null bis sieben Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei nicht mehr als drei bis zwölf Grad.

Video: In Österreich schlagen die Eisheiligen zu

Ein Tief mit seinem Kern über Oberitalien sorgt am Mittwoch in Österreich häufig für dichte Wolken und Regen. Die Schneefallgrenze steigt auf 1200 bis 2000 Meter Seehöhe an. Im äußersten Westen sind auch längere sonnige Phasen möglich. Und auch in Unterkärnten kann sich die Sonne durch auflebenden Nordföhn kurz zeigen. Der Wind weht aus West bis Nord, am Alpenostrand sowie in den Föhnstrichen an der Alpensüdseite können auch lebhafte Böen dabei sein. Die Frühtemperaturen liegen bei ein bis acht Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei fünf bis 15 Grad.

Am Donnerstag nimmt der Einfluss der Störungszone langsam ab, damit sind vor allem in den südlichen Landesteilen immer wieder sonnige Auflockerungen möglich. Vor allem nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden, im Osten und im Grazer Becken ist der Himmel jedoch noch meist wolkenverhangen. Regenschauer treten hier nur noch vereinzelt auf. Der Wind weht meist nur schwach, am Alpenostrand auch mäßig. Die Frühtemperaturen liegen zwischen ein bis zehn Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei sieben bis 18 Grad.

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