08.05.2019 14:00

Markanter Stadtteil:

Hafenviertel bei allen Neubauten „voll im Kurs“

Das Linzer Hafenviertel ist im Umbruch. Mit „Projekt Neuland“ wird ein Bündel an Neubauvorhaben bezeichnet, die entweder schon realisiert werden oder noch geplant sind. Investor ist die Linz AG. Der Hafen soll als zukunftsfähige Logistikdrehscheibe gestärkt, aber auch für die Bevölkerung aufgeschlossen werden.

Am Hafen ist Stadtentwicklung am Puls der Zeit möglich, weil noch vieles neu- und umgebaut werden kann. Im Zentrum steht die Linz AG Logistik, die im Vorjahr ihren Umsatz steigern konnte - wie die „Krone“ berichtete. Die neue Hafendirektion mit Schifffahrtsaufsicht und Zoll war nur ein erster Schritt.

Parkdeck für Neuland
Der nächste: Derzeit entsteht in der Industriezeile (gegenüber Posthof) ein Parkdeck mit sieben Ebenen sowie einer Tiefgarage, 650 Pkw-Stellplätze werden zur Verfügung stehen. Eine neue zentrale Anmeldestelle für Lkw ist ebenfalls in Bau. Die Modernisierung des Verschiebebahnhofs wird gemeinsam von ÖBB und Linz AG umgesetzt, Baustart ist bereits erfolgt. Die Erweiterung des Containerterminals soll 2021 abgeschlossen sein. „Die Umsetzung des Projekts Neuland liegt voll im Kurs“, ist Linz AG-Chef Erich Haider zufrieden.

Blick über das Donaubecken
Drei markante Neubauten werden dem jungen Stadtteil ein prägnantes Gesicht geben: ein Hafenturm, ein Hafenportal sowie eine Speziallagerhalle für Tiefkühl- und Pharmaprodukte. Sie wird erst im Frühjahr 2020 in Angriff genommen. Die Dachflächen sind als Freizeit- und Erlebnisbereiche geplant. Weiteres Highlight: Über einen Steg wird man von den Dächern direkt zum Hafenbecken mit Hafenturm und Aussichtsplattform gelangen.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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