05.05.2019 07:57

Gespräche laufen

Die Rückkehr des Meistermachers Peter Stöger

Die Rückkehr des Meistermachers - das ist der große Wunsch der Wiener Austria.  Erste Gespräche mit Peter Stöger, der die Violetten 2013 zum bislang letzten Titel geführt hatte, fanden bereits statt. Denn: Der 53-Jährige soll Sport-Vorstand werden!

Was läuft da mit der Wiener Austria und Peter Stöger? Die Gerüchte, dass der 53-Jährige an den Verteilerkreis zurückkehrt, wollen nicht verstummen, die Rolle soll allerdings eine andere sein als jene, die Stöger bei Violett bereits gespielt hatte: Klar wird er nicht mehr als Spieler (267 Pflichtspiele, 64 Tore, 3x Meister, 3x Cupsieger) kommen. Aber auch nicht als Trainer bzw. wie einst unter Frank Stronach als Sportdirektor, auch wenn er in diesen Funktionen den Klub zu zwei Meistertiteln (2006, 2013) und zwei Cupsiegen (2004, 2005) geführt hatte.

Stöger ist eine andere Rolle zugedacht, er soll der neue starke sportliche Mann am Verteilerkreis werden, als Sport-Vorstand (wie früher Thomas Parits) fungieren.

  • Frank Hensel
    Frank Hensel

Das zumindest sind der Wunsch und die Hoffnung der Austria, erste Gespräche unter anderem zwischen Präsident Frank Hensel und Stöger gab es bereits, dazu werken im Hintergrund weitere Vorstands-Mitglieder an der Rückkehr des letzten Meistermachers. AG-Vorstand Markus Kraetschmer dementiert die Gespräche nicht: „Es wäre ja fahrlässig von uns, wenn ein Mann wie Peter Stöger zu haben ist und wir nicht mit ihm reden würden.“

„Alles ist offen“
Stöger selbst hält sich bedeckt, sagt zu seiner sportlichen Zukunft nur: „Ich bin nach einem Jahr Pause wieder bereit für neue Aufgaben, alles ist offen.“ Auch ein Trainerjob ist natürlich nach wie vor möglich, in Deutschland, wo Stöger nach seinen Engagements beim 1. FC Köln und Borussia Dortmund einen exzellenten Ruf hat, sind zum Beispiel noch einige Bundesligisten (Hertha, Stuttgart, Schalke) auf der Suche nach einem Trainer für die kommende Saison.

Eine Signalwirkung hätte eine Stöger-Rückkehr zur Austria auf jeden Fall: Bei den Fans, bei den Sponsoren und auch bei violetten Legenden - vorstellbar, dass dann auch ein Andi Ogris, den man vor Kurzem als Trainer der Young Violets entlassen hatte, in anderer Funktion zu seinem Herzensklub zurückkehrt.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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