01.05.2019 14:09

Experten-Vorschlag

Nach Krach ändert Sporthilfe ihre Kriterien

Dass, um in den Genuss einer Sporthilfe-Förderung zu kommen, in manchen Disziplinen dezidiert von Frauen bessere Resultate als von Männern eingefordert wurden, stieß im März etlichen rot-weiß-roten Athleten sauer auf.

Etwa jenen aus dem Snowboard-Lager. Wo Österreichs beste Sportlerin der vergangenen Saison, Sabine Schöffmann, plötzlich gar nicht mehr förderungswürdig gewesen wäre - obwohl die 26-jährige Kärntnerin im Gesamtweltcup starke Dritte wurde. Sportminister Heinz-Christian Strache, der selbst Präsident der Sporthilfe ist, verteidigte zwar das Regulativ, kündigte dann aber doch Nachschärfungen an.

  • Sabine Schöffmann
    Sabine Schöffmann

Die diese Woche nun auch geschehen sind. Nach einer langstündigen Sitzung im Wiener Büro der Österreichischen Sporthilfe einigte sich die aus Vertretern aller Sportfördereinrichtungen zusammengesetzte Expertengruppe auf einen neuen Vorschlag für die Kriterien.

Über die Inhalte hielten sich die Sitzungsteilnehmer bedeckt: „Schließlich muss der Katalog noch im Vorstand am 16. Mai beschlossen werden“, so ein Insider. Nach dem Krach, den die ursprüngliche Fassung ausgelöst hatte, ist aber davon auszugehen, dass die Ungereimtheiten bereinigt wurden.

Anja Richter, Kronen Zeitung

krone Sport
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