11.04.2019 11:39

Grün-Politikerin:

„Hunde sollen nicht mehr in die Wiese pinkeln“

Diese Idee der grünen Bezirksvorsteherin in Wien-Währing, Silvia Nossek, wird bei vielen Hundehaltern für Kopfschütteln sorgen: Nossek will Hunden künftig verbieten, im Park in die Wiese zu pinkeln. Sie spricht von hygienischen Problemen.

„Da sind die Kindergartenkinder und Schulkinder unterwegs. Es ist auch schwierig bei so einem stark genutzten Park, dann die Grünanlage intakt zu halten“, erklärt die Grüne ihren Einfall gegenüber dem ORF.

„Das überlebt ein Baum auf Dauer nicht“
Nossek macht sich zudem Sorgen um die Vegetation in den Währinger Parks. „Es gehen die Bäume ein“, behauptet sie. „Wenn die Hunde das zu ihrem Lieblingsbaum erklären und allesamt dort markieren, dann überlebt das ein Baum auf Dauer nicht.“

Mit Blick auf den frisch verlegten Rasen im Schubert-Park stellt sie auch die These auf, dass der Urin der Vierbeiner das satte Grün zerstöre. „Der Hunde-Urin ist einfach wirklich schädlich für die Pflanzen und auf Dauer geht das nicht.“ Bei mehrmaligem Fehlverhalten oder Uneinsichtigkeit soll es Strafen für die Hundehalter geben.

Bezirk lädt zum „Hunde-Dialog“
Weil das im Schubert-Park aktuell nicht das einzige Problem ist, lädt der Bezirk in Person von Vorsteherin Nossek zum „Hunde-Dialog“. Denn obwohl es im Park eine eigene Hundezone gibt, in der sich die Vierbeiner austoben können, ohne andere Parkbesucher zu stören oder zu verängstigen, lassen viele Hundehalter ihre Tiere außerhalb dieser Zone herumlaufen.

Das sorgt bei so manchem Parkbesucher für Unverständnis. Beim Dialog mit Grätzelpolizei, Wastewatchern und Bezirksräten sollen nun Missverständnisse aufgeklärt werden.

 krone.at
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