02.04.2019 10:39

Dutzende Verletzte

Panik bei Totenwache für ermordeten US-Rapper

Bei einer Gedenkfeier für den Rapper Nipsey Hussle, der am Sonntag erschossen worden war, ist es am Montagabend Ortszeit in Los Angeles zu einer Massenpanik gekommen: Nach einem lauten Geräusch rannten die Menschen auseinander. Dutzende Trauernde wurden verletzt, zwei davon sogar schwer.

Plötzlich sei in der Menge Panik ausgebrochen, weil Gerüchte über eine Schießerei die Runde gemacht hätten, erzählte ein Augenzeuge der „Los Angeles Times“. Mehrere Menschen seien niedergetrampelt worden, einige hätten möglicherweise Stichwunden davongetragen. Schüsse seien aber nicht gefallen, sagte Polizeisprecher Josh Rubenstein nach Angaben der Zeitung.

  • Hunderte Menschen wollten von dem US-Rapper Abschied nehmen.
    Hunderte Menschen wollten von dem US-Rapper Abschied nehmen.

Dutzende Menschen im Krankenhaus
Rund ein Dutzend Menschen seien an Ort und Stelle behandelt und eine Person ins Krankenhaus gebracht worden, schrieb Polizeichef Michel Moore auf Twitter unter Berufung auf einen vorläufigen Bericht der Feuerwehr. Er sprach von Chaos. Viele der Opfer seien wegen verstauchter Knöchel verarztet worden.

  • Rapper Nipsey Hussle
    Rapper Nipsey Hussle
  • Rapper Nipsey Hussle wurde vor seinem eigenen Shop in Los Angeles niedergeschossen.
    Rapper Nipsey Hussle wurde vor seinem eigenen Shop in Los Angeles niedergeschossen.

Vor Geschäft erschossen
Nipsey Hussle, dessen wahrer Name Ermias Asghedom lautete, war am Sonntag vor seinem Modegeschäft im Süden von Los Angeles aus nächster Nähe erschossen worden. Der Täter entkam laut Polizeiangaben in einem Fluchtwagen. Die Ermittler identifizierten am Montag einen 29-Jährigen als Verdächtigen, er ist jedoch auf der Flucht.

 krone.at
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