12.02.2019 10:16

Musste ins Krankenhaus

Bub (9) am Weg zur Straßenbahn von Auto erfasst

Weil er die Straßenbahn noch erwischen wollte, ist ein neunjähriger Bub in Wien von einem Auto erfasst worden. Der Schüler musste ins Krankenhaus, sein Vater erhielt eine Anzeige, die aber nichts mit dem Unfall an sich zu tun hatte. Der Mann hatte sich nämlich mit seinem als gestohlen gemeldeten Führerschein ausgewiesen.

Ein 45-jähriger Autofahrer wollte am Gruschaplatz im 14. Bezirk nach rechts in die Linzer Straße einbiegen und hielt zunächst an, um den Querverkehr abzuwarten. Als ihm ein Pkw-Lenker die Vorfahrt gab, fuhr er los - übersah aber den Buben, der gerade über die Straße lief, um zur Straßenbahn zu gelangen.

Durch den laut Polizei leichten Zusammenstoß erlitt der Neunjährige eine Beinverletzung und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Wiedergefundenen Führerschein nicht bei Verkehrsbehörde abgegeben
Detail am Rande des Geschehens: Der Vater des Buben, der den Unfall mit angesehen hatte, wies sich gegenüber der Polizei mit einem als gestohlen gemeldeten Führerschein aus. Es stellte sich heraus, dass der Mann den Schein zunächst verloren hatte. Als er ihn aber doch wiederfand, gab er ihn nicht, wie vorgeschrieben, bei der Verkehrsbehörde ab - der Führerschein galt damit weiterhin als gestohlen. Er wurde angezeigt.

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