11.02.2019 20:15

Nach Transfer-Theater

Rapid: Neo-Stürmer Aliou Badji fehlt gegen Inter

Rekordmeister Rapid muss in der Frühjahrssaison von Beginn an funktionieren. Die ersten sieben Pflichtspiele 2019 sind quasi „Finalspiele“. „Wir haben die Ziele nur kurzfristig bis zur Länderspielpause festgelegt. Wir möchten mindestens einen Punkt gegen Mailand holen, der uns für die UEFA-Wertung guttun würde und die Cup-Hürde Hartberg nehmen“, sagte Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel. Doch Neo-Stürmer Aliou Badji darf in der Europa League noch gar nicht ran. 

Der Kader konnte im Winter durch fünf Abgänge auf 26 Spieler reduziert werden. Da Tamas Szanto noch länger verletzt ist und Ivan Mocinic noch in den nächsten Tagen verliehen werden soll, stehen Coach Dietmar Kühbauer aktuell 24 Akteure zur Verfügung. Bei Neo-Stürmer Aliou Badji fehlt aktuell allerdings noch die Spielgenehmigung. Der 21-jährige senegalesische Stürmer wird daher das Europa-League-Sechzehntelfinal-Hinspiel gegen Inter Mailand am Donnerstag (18.55 Uhr) fix verpassen.

Badji wäre für einen Einsatz nach nur zwei gemeinsamen Trainings mit dem Team aber ohnehin kein Thema gewesen. Die Stürmerfrage, die man eigentlich schon zum Vorbereitungsstart geklärt haben wollte, wurde erst kurz vor Transferschluss am Mittwoch gelöst. „Es wäre ein durchdachter, ruhiger Winter gewesen, hätten wir nicht die Probleme mit der Verpflichtung des Stürmers gehabt“, sagte Bickel.

Transfer-Theater
Mit der Ankündigung, einen Stürmer unbedingt verpflichten zu wollen, habe man sich selber in Schwierigkeiten gebracht. „Alle wussten, dass wir einen Stürmer verpflichten mussten und wir auch unter Zeitdruck stehen. Viele Agenten haben das ausgenützt“, gab Bickel Einblick. Statt um mehr als drei Millionen Euro konnte der Stürmer kurz vor Transferschluss dann um deutlich weniger doch noch verpflichtet werden. Verhandlungen mit der Admira wegen Angreifer Sasa Kalajdzic hatten zuvor genauso nicht den gewünschten Erfolg gebracht wie jene mit den Stürmern Vakoun Issouf Bayo, Maurides und Andres Vombergar.

„Haben alles durchziehen können“
Sonst verlief die Vorbereitung nach Wunsch. „Wir haben alles durchziehen können. Kadertechnisch hat man gesehen, dass es enger geworden ist, keiner über dem anderen steht. Jeder wollte uns beweisen, dass er dabei sein will“, resümierte Chefcoach Dietmar Kühbauer. Er habe die Kicker weder gewetzt, noch geschändet. „Ich habe einfach das getan, was notwendig war“, so Kühbauer. Der Fokus lag dabei vor allem in der Verbesserung der Aggressivität und dem Spiel gegen den Ball. „Die Jungs haben da gut mitgezogen“, ist Kühbauer guter Dinge.

krone Sport
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