12.02.2019 07:00

Endspurt

Schaufeln für die perfekte Nordische WM in Seefeld

Unzählige „Heinzelmännchen“ arbeiten seit Wochen am Aufbau für die Nordischen Ski-WM in Seefeld. Nicht nur 40 Soldaten legen Hand an, sondern auch die Chefs persönlich - unabhängig der Wetterlage...

Dicke Schneeflocken schüttelte Frau Holle am Montag über Seefeld aus, aber so schön das Weiß auch ist, für die Helfer der WM bedeutet es jede Menge Arbeit. Unermüdlich wird geschaufelt, gebaut und geschraubt. Weil das Wetter den WM-„Heinzelmännchen“ bisher aber hold war, fällt der gestrige Neuschnee kaum ins Gewicht. „Wir haben bei dem schönen Wetter in den vergangenen Wochen so viel weiter gebracht, dass wir insgesamt sehr gut in der Zeit liegen“, erklärt Strecken-Chef Thomas „Unti“ Unterfrauner.

  • Mario Mair, Willi Schlögl und Strecken-Chef Thomas „Unti“ Unterfrauner (von links) besprechen die nächsten Schritte.
    Mario Mair, Willi Schlögl und Strecken-Chef Thomas „Unti“ Unterfrauner (von links) besprechen die nächsten Schritte.

Der letzte Schliff vor der WM
Der 27-Jährige und sein fünfköpfiges Team sorgen dafür, dass die Athleten perfekte Bedingungen vorfinden und die Wettkämpfe sicher und fair über die Bühne gehen können. Während der WM wird dieses Team beinahe verachtfacht, aktuell helfen rund 40 Bundesheer-Soldaten, die extra aus Salzburg herangezogen wurden – und fünf Wochen in Tirol im Einsatz sind. „Alles Männer, die ordentlich anpacken können“, ist Unterfrauner für die Unterstützung dankbar. „Wir haben die ganzen Zäune und Absperrungen rund um das Gelände schon so gut wie fertig gemacht, diese Woche geht es hauptsächlich um das ‘fine-tuning’, etwa die Tribünen wieder vom Schnee zu befreien.“

  • Stadion-Chef Peter Schwandl (rechts) und sein Stellvertreter Helfried Stiegler beim Aufstellen der letzten Zäune.
    Stadion-Chef Peter Schwandl (rechts) und sein Stellvertreter Helfried Stiegler beim Aufstellen der letzten Zäune.

Vorfreude bei allen groß
Aber trotz Arbeit, Kälte und Schnee: Die Stimmung in Seefeld ist gut, Nervosität nicht spürbar: „Nur ein Meter Neuschnee über Nacht während der WM, das wär eine Katastrophe“, meint der Strecken-Chef, bei dem die Vorfreude aber überwiegt: „Wir haben die allerbesten Plätze während der WM, weil wir eben vor dem Zaun und nicht dahinter stehen“, schmunzelt „Unti“.

Samuel Thurner
Samuel Thurner
Anna-Katharina Haselwanter
Anna-Katharina Haselwanter

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