10.02.2019 06:53

ÖSV-Pechvogel sauer

„Nur das Geld zählt“ - Striedinger attackiert FIS

Otmar Striedinger sorgte für die Schrecksekunde der bisherigen WM in Åre. Der Kärntner kam beim Zielsprung der Abfahrt schwer und höchst spektakulär zu Sturz, verlor beide Ski, kullerte über die Ziellinie. Danach gab’s Kritik am Weltverband FIS.

Ganz klar eine Folge der schlechten Sicht. „Ich hab die blauen Linien nicht mehr gesehen, wusste nicht, wo ich genau abhebe.“ Dann war „Oti“ nur mehr Passagier. „Ich wusste sofort, dass sich das nicht mehr ausgehen kann. Danach hab ich nur mehr alle Muskeln angespannt.“

Striedinger krachte hart auf die Hüfte, kam aber glimpflich und ohne gröbere Blessuren davon. Viel mehr als die blauen Flecken schmerzten aber die nicht für alle fairen Bedingungen.

„Ich finde, dass sich die Herren der FIS schon endlich an der Nase nehmen sollten“, sagte der Olympia-Fünfte 2014. „Dass nur das Geld zählt und es unbedingt ein Rennen im Fernsehen geben muss, kann doch nicht im Sinn der Athleten sein.“

„Dachte, die wollen uns pflanzen“
Seine ersten Gedanken, als er erfuhr, dass das Rennen gestartet wird? „Ich dachte, die wollen uns pflanzen. Kein einziger Läufer hat ernsthaft an einen Start gedacht. In meinen Augen war das Rennen eine Frechheit.“ Mit seiner Leistung war der 27-Jährige dennoch zufrieden. „Ich hab alles probiert, voll riskiert. Aber dann ist leider alles in die Hose gegangen …“

krone Sport
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