Olympia-Hoffnung

11.01.2019 21:24

Eva lässt die Fackel brennen

Die Zahl der steirischen Athleten, die sich für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio qualifizieren können, ist überschaubar. Mit Eva Wutti, Österreichs erfolgreichster Triathletin der letzten Jahre, hat die Steiermark allerdings ein heißes Eisen neu im Ärmel. Denn die Kärntnerin und Tri-Styria-Athletin fokussiert sich seit Kurzem voll auf die olympische Marathon-Disziplin - mit steirischem Know-how im Hintergrund.

Als Triathletin war sie in den letzten Jahren in Österreich nicht aufzuhalten: Zwischen 2013 und 2017 gewann die 29-jährige Wutti fünf Langdistanzbewerbe, darunter zweimal den Ironman von Klagenfurt. Da die Langdistanzbewerbe allerdings nicht olympisch sind, will sich Wutti nun ausschließlich in der Königsdisziplin, dem Marathon, beweisen. „Ich habe gespürt, dass ich eine neue Herausforderung brauche. Und der Marathon hat mich immer schon fasziniert“, träumt die Mama einer zweieinhalbjährigen Tochter den Traum der fünf Ringe. 

  • Den Ironman in Kärnten gewann Wutti zwei Mal
    Den Ironman in Kärnten gewann Wutti zwei Mal

Beim Vienna City Marathon am 7. April hat Wutti die erste Chance, das Limit für Tokio 2020 zu knacken. Eine Zeit um 2:35.00 sollte dafür reichen. Mit einer Zeit um zwei Stunden, 37 Minuten zeigte die Tri-Styria-Athletin allerdings beim letztjährigen Wien-Event gleich bei der Marathon-Premiere mächtig auf. „Da hab ich schon gesehen, dass ich nicht so weit weg bin. Wenn ich den Fokus jetzt voll und ganz auf den Marathon richte, kann ich die Limits für die Großereignisse packen“, so die Globetrotterin, die Wohnsitze in Kärnten und Barcelona hat. Zuletzt war sie auch für eineinhalb Jahre in Jordanien beheimatet.

Den Trainings-Hauptsitz hat Wutti allerdings in Graz. Der neue Raiffeisen Sportpark und das Team der Sportunion Steiermark geben Wutti und ihrem Trainer Herwig Reupichler die nötige Hilfestellung beim Unterfangen Olympia. „Dafür braucht man einfach ein professionelles Training. Und im Sportpark bin ich, was Sportmedizin und Leistungsdiagnostik betrifft, am besten aufgehoben“, so Eva, die alle fünf bis sechs Wochen in der Steiermark ist. Und hoffentlich heißt‘s dann bald „Konnichiwa, Eva!“

Georg Kallinger
Georg Kallinger

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