Mehr Geburten

11.01.2019 14:00

Wien wächst weiter: Erstmals 1,9 Mio. Menschen

Die neuesten Prognosezahlen der Stadt zeigen: Erstmals seit Untergang der Monarchie leben jetzt wieder 1,9 Millionen Menschen in Wien. Und die Bevölkerung wächst weiter. Es gibt mehr Babys, den Zuzug von außen gibt es nach wie vor. Allerdings: Die extrem hohen Zuzugsraten der vergangenen Jahre flachen ab.

Zusammengefasst lässt sich für 2018 sagen:

  • Der Babyboom (vor allem von im Ausland geborenen Müttern) hält an. Die Zuwanderung geht seit 2016 zurück. Sie halbiert sich. Die größten in Wien lebenden Gruppen von Nicht-Österreichern sind Serben (89.335), Türken (66.862), Deutsche (51.241) und Polen (48.732). Afghanen sind übrigens 17.657 registriert, Syrer 23.065.
  • Wien hat ziemlich genau zu Jahresbeginn 2019 die 1,9-Millionen-Einwohner-Grenze überschritten.
  • Die Zuwanderung von Flüchtlingen hat im Jahr 2015 einen Höhepunkt erreicht. Seit 2016 gehen die Zahlen relativ stark zurück. Die wichtigsten Herkunftsländer von Zuwanderern nach Wien im Jahr 2018 lagen in Europa.
  • Wien wächst weiter, das Wachstum hat sich aber auf dem Niveau der späten 2000er-Jahre stabilisiert. 11.000 Menschen kamen im Vorjahr dazu. Laut Schätzungen der Stadt setzt sich das wie folgt zusammen: Es gab 19.900 Geburten und 15.900 Todesfälle (Differenz: plus 4000), 75.000 Menschen wanderten zu, 68.000 siedelten ab. Das ergibt einen Zuwachs von plus 7000.

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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